Presseaussendung vom: 13.02.2018 |

Linzer Delegation besucht Grazer Erhebungsdienst (Foto) Linz zeigt Interesse an deren Datenbank

Die Grazer Anlagen- und Baubehörde entwickelte und betreibt eine Datenbank im Bereich Sexualdienstleistung. Vizebürgermeister Detlef Wimmer, Bau- und Bezirksverwaltungsdirektor Dr. Robert Huber und der Leiter des Linzer Erhebungsdienstes Helmut Haas ließen sich bei ihrem Besuch in der Grazer Stadtverwaltung die Funktion dieser Datenbank erklären. Für Linz würde dieses Programm ebenfalls gut passen und könnte Verwaltungsaufwand reduzieren. Bisher schicken zum Beispiel Bordellbetreiber anhand von Excel-Listen die Daten von den dort tätigen Damen an den Erhebungsdienst. Die Mitarbeiter des Erhebungsdienstes übertragen die Daten in ein Programm. Mit Hilfe der Datenbank könnten die Bordellbetreiber direkt einspeisen. Auf die Informationen hätten dann nicht nur wie bisher Erhebungsdienst und Polizei Zugriff. Auch das städtische Gesundheitsservice würde über einen erweiterten Zugang verfügen. Selbstverständlich werden alle Vorgaben des Datenschutzes erfüllt. „Mit der Einführung dieser Datenbank könnten wir die Effizienz in der Verwaltung noch weiter steigern. Alleine im Vorjahr betrafen mehr als 13.000 Einsätze des Erhebungsdienstes die Bordelle – das sind mehr als die Hälfte der gesamten Fälle. Wir werden nun abklären, ob Linz dieses Programm ankaufen kann, beziehungsweise ob es mit unserem System kompatibel ist“, erklärt Vizebürgermeister Detlef Wimmer.

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