Presseaussendung vom: 21.03.2018 |

Nächste Woche kommt der Frühling in die Stadt 110.000 Blumen lassen Linz erblühen

Auch wenn der Frühling in diesem Jahr noch auf sich warten lässt, laufen die Vorbereitungen für den Start in die blühende Jahreszeit in der Stadtgärtnerei in Linz auf Hochtouren. In den Folienhäusern am Thurnermeisterhof wurden in den vergangenen Monaten zehntausende Pflanzen herangezogen. Ab kommender Woche, wenn auch mit den steigenden Temperaturen der Frühling in der Stadt angekommen ist, starten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereiches Stadtgrün und Straßenbetreuung (SGS) mit der großen Frühlingsblumen-Pflanzaktion. 75.000 Blumen werden dann in den Parks und Beeten und auf Grünflächen in der gesamten Stadt eingesetzt und weitere 35.000 Blumenzwiebeln, die in den Beeten eingelegt worden sind, werden austreiben.

„Innerhalb der kommenden zwei Wochen wird die gesamte Stadt mit insgesamt 110.000 Frühlingsblumen erblühen. Eine Besonderheit, die Linz von vielen anderen Städten unterscheidet, ist, dass fast alle Frühjahrsblumen in den stadteigenen Folienhäusern am Thurnermeisterhof von Hand selbst herangezogen werden. Der Hauptplatz mit seinem beinahe 200 Quadratmeter großen Blumenbeet und der Volksgarten werden traditionell als Erstes bepflanzt“,  informiert der für Stadtnatur und Lebensqualität zuständige Vizebürgermeister  Mag. Bernhard Baier. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den kommenden Tagen im Dauereinsatz. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt und zur Verschönerung des Linzer Stadtbildes.“

50 verschiedene Blumensorten

Mehr als 50 verschiedene Blumensorten sorgen für ein frühlingshaftes Stadtbild. Die Bandbreite der Frühjahrsblumen reicht von Stiefmütterchen über Gänseblümchen, Vergissmeinnicht, Goldlack, isländischer Mohn und Ranunkeln bis hin zu farbenprächtigen Tulpen und Narzissen.

Liebevolle Aufzucht von Hand

Eine Besonderheit, die Linz von vielen anderen Städten unterscheidet, ist, dass fast alle Frühjahrspflanzen nicht zugekauft, sondern in den stadteigenen Folienhäusern am Thurnermeisterhof von Hand selbst herangezogen werden. Bereits im Herbst wurden in den Parkanlagen und Grünflächen der Stadt mehr als 30.000 Blumenzwiebeln (Tulpen, Narzissen, Allium, Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Blausternchen und Traubenhyazinthen) eingelegt, dazu kommen etwa 3.500 Blumenzwiebeln in den Beeten des Botanischen Gartens. Nach dem Winter werden sie nun schrittweise erblühen und Farbe ins Stadtbild bringen. 

Größtes Blumenbeet am Hauptplatz

Insgesamt werden etwa 2.000 Quadratmeter Blumenbeete an 30 Standorten in Linz bepflanzt. Die größten Beete sind am Hauptplatz mit 191 Quadratmetern und in der Wildbergstraße mit 143 Quadratmetern zu finden.
Für den Transport und die Bepflanzung der Beete sind etwa 30 Gärtnerinnen und Gärtner, Lehrlinge und Hilfskräfte im Einsatz. Es wird in mehreren Teams gleichzeitig gepflanzt.

Biologisch aufbereitete Blumenerde

Die Bepflanzung der Beete erfolgt fast ausschließlich in Handarbeit. Zusätzlich werden die Blumenbeete mit einer Gartenfräse gelockert. Die Erde in den Beeten wird mit einem Gemisch aus Kompost, Torf, Sand, Kalk und Dünger aufgefüllt, das zuvor in der Gärtnerei ohne Anwendung chemischer Zusatzstoffe hergestellt wurde. Etwa 700 Kilogramm Blumenerde werden auf diese Weise jährlich in den Beeten zusätzlich zur dort bereits vorhandenen Bodenmasse ergänzt. Der bei der Produktion der Blumenerde eingebrachte Kompost stammt aus Pflanzenabfällen, die recycelt und auf diese Weise wieder dem Naturkreislauf zurückgeführt werden.

Für die Pflanzarbeit werden kleine Pflanzschaufeln eingesetzt. In den vergangenen Jahren ist man zudem dazu übergegangen, an Stelle der großblütigen Stiefmütterchen vermehrt kleinblütige Hornveilchen zu setzen, die robuster und im späten Frühjahr hitzeverträglicher sind. 

Frühlingserwachen im Botanischen Garten

Unter dem Motto „Es grünt so grün" bereiten die Gärtnerinnen und Gärtner im Botanischen Garten die Beete für eine attraktive Frühlingsblumenschau vor. Trotz der kalten Temperaturen sind bereits jetzt einige Frühlingsblüher wie Krokusse, Iris und Hyazinthen zu besichtigen. Ergänzt wird die Pracht in den kommenden Tagen mit Narzissen, Tulpen, bunten Violen, Primeln, Ranunkeln, Vergissmeinnicht und Bellis. Eine zusätzliche Augenweide sind früh blühende Gehölze, wie Weiden und Duftschneeball. Die Frühlingsblumenschau dauert bis 21. Mai 2018.

„Blühendes Linz“ in der zweiten Runde:

Wer hat den grünsten Daumen?

Jedes Jahr leisten zahlreiche Linzerinnen und Linzer in ihren Gärten, in Innenhöfen und auf Balkonen einen Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes. Um die Bewohner in ihrer Arbeit und ihrer Identifikation mit ihrer Wohnumgebung zusätzlich zu motivieren, startete die Stadt Linz im Vorjahr den Blumenschmuckwettbewerb „Blühendes Linz“, der heuer in seine zweite Runde geht. Seit 17. März können alle Linzerinnen und Linzer mit Hauptwohnsitz sowie Firmen daran teilnehmen. Der Bewerb wird in vier Kategorien durchgeführt (Fenster- und Balkonschmuck, Vorgarten, Hausgarten und Öffentlicher Raum). Die Kategorie „Öffentlicher Raum“ kam heuer neu dazu. Es gibt nämlich viele Menschen, die unentgeltlich eine öffentliche Fläche pflegen und bepflanzen. Einreichungen von Verschönerungen mit Blumenschmuck sind bis 31. Juli 2018 möglich.

„Alle Linzerinnen und Linzer können beim Stadt-Garteln mitmachen. Gepflegte Gärten und Blumenbeete sind ein Zeichen der Lebensfreude und ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Die besten Einsendungen werden mit attraktiven Sachpreisen gewürdigt“, lädt Grünreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier zur Beteiligung ein. Details zum Wettbewerb sind unter www.bluehendes.linz.at abrufbar.

Fragen zum Wettbewerb beantwortet DIin Barbara Veitl, Sonderprojekte Stadtgrün, Neues Rathaus, Hauptstraße 1-5, 4040 Linz; Tel. +43 732 7070 4235, E-Mail blumenschmuck@mag.linz.at

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Grünreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier zum Thema „Der Frühling lässt grüßen – Frühjahrspflanzungen in der Stadt“)

Weiterer Gesprächspartner:
Ing. Günter Haderer, Leiter der Gärtnerei und Baumschule des Geschäftsbereichs SGS 

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