Presseaussendung vom: 21.03.2018

Drei Millionen Euro für das Museum der Zukunft Nach Deep Space 8K kommt neue Dauerausstellung

Sonderfinanzierung durch die Stadt Linz

Zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahres 2009 eröffnet, ist das erweiterte Ars Electronica Center seither Jahr für Jahr das meist frequentierte Museum Oberösterreichs. Publikumsmagnet Nummer 1 im Museum der Zukunft ist der Deep Space, den Ars Electronica bereits 2015 um 1,2 Millionen Euro zum Deep Space 8K aufrüstete und dabei von der Stadt Linz mit 500.000 Euro unterstützt wurde. Anfang 2019 wird nun der nächste Schritt gesetzt, um die Attraktivität des Hauses weiter zu auszubauen.

Ars Electronica investiert drei Millionen Euro in eine neue Dauerausstellung, wozu die Stadt Linz 1,5 Millionen Euro beisteuern wird. Diese Sonderfinanzierung des Projekts „AEC 2020“ soll der Gemeinderat im April 2018 beschließen. „Als Museum der Zukunft muss das Ars Electronic Center mit der Zeit gehen und neue Inhalte präsentieren. Die dafür erforderlichen Mittel sind gut investiert, hat sich doch das AEC weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht“, unterstreicht Bürgermeister Klaus Luger die Bedeutung des Vorhabens.

„Ars Electronica ist mit Aktivitäten in der ganzen Welt das internationale Aushängeschild der Stadt Linz und mit Besucherrekorden im Center und beim Festival auch am Standort erfolgreicher denn je. Jetzt, da die Digitalisierung in jedem Bereich unseres Lebens spürbar ist, steigt das Interesse an Ars Electronica und ihrer über Jahrzehnte aufgebauten Expertise exponentiell. Die Neugestaltung der Dauerausstellung ist eine wichtige Investition, damit die Aufgaben des AEC als Science Center mit tollen neuen Technologien, als Kunstmuseum mit Meisterwerken der Computerkunst und als Schule der Zukunft gestärkt werden“, so Doris Lang-Mayerhofer, Beiratsvorsitzende der Ars Electronica Linz GmbH & Co KG.

Eröffnung im Frühjahr 2019

Ars Electronica wird die gesamten drei Millionen zunächst vorfinanzieren. Die Stadt Linz gewährt einen jährlichen Zuschuss von 300.000 Euro Jahr über fünf Jahre, stellt also in Summe 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Oberösterreich und der Bund leisten keine Beiträge.

2018 wird Ars Electronica die inhaltliche Konzeption der neuen Hauptausstellung abschließen. Zwischen Jänner und April 2019 soll die bauliche Umsetzung erfolgen. Ende Mai oder Anfang Juni 2019 könnte die Eröffnung der neuen Schau stattfinden.

Ars Electronica verzeichnet starken Aufwärtstrend

Die neue Hauptausstellung wirkt als ein wichtiger Impuls für das Museum der Zukunft in Linz und verleiht der erfolgreichen Entwicklung von Ars Electronica weiteren Schub. Da Themen wie Industrie 4.0, autonome Mobilität und Künstliche Intelligenz längst die öffentlichen Diskussionen prägen, angekommen sind, steigt das Interesse an Ars Electronica in den vergangenen Jahren merklich an. Mit knapp 181.000 BesucherInnen im Ars Electronica Center, 100.000 beim Ars Electronica Festival und 274.000 bei der großen Schau „Ars Electronica in Berlin“, verzeichnete Ars Electronica im vergangenen Jahr allein bei ihren drei Hauptaktivitäten mehr als 550.000 Besuche. Dazu kamen viele weitere Präsentationen, Talks und Workshops bei der Frankfurter Buchmesse, der Dutch Design Week in Eindhoven, der Digital Design Week in London, bei Rock in Rio, in der Tokyo Midtown oder der Knowledge Capital in Osaka. Starke Zuwächse verzeichnet auch der Prix Ars Electronica: Die Anzahl der Einreichungen stieg in den vergangenen vier Jahren von 2.700 auf 3.700, also um mehr als ein Drittel.

Linz als innovativste Stadt Österreichs

Linz soll in den nächsten Jahren bei Innovation, Gründertum und Digitalisierung zu einer der führenden Städte Europas werden. Die oberösterreichische Landeshauptstadt will Wegbereiterin für ein neues Industriezeitalter sein und als Vorreiterin für Industrie 4.0 und digitale Transformation gelten. Linz soll kreative und innovative Köpfe hervorbringen, fördern sowie engagierte GründerInnen unterstützen, von Oberösterreich aus die Welt zu erobern. Es gilt, ein optimales Umfeld für Innovation und Unternehmertum zu schaffen. Das Ars Electronica ist dabei ein wesentlicher Bestandteil dieser Innovationsstrategie. Linz soll zur innovativsten Stadt Österreichs werden.

Impulsgeber für UNESCO City of Media Arts

Die Gravitationszentren für alle diese Aktivitäten bilden das Ars Electronica Center und die Tabakfabrik. Das ganzjährig geöffnete Stammhaus der Ars Electronica stellt die Bühne für Zukunftsideen, Werkstatt für Prototypen, Labor für Feldversuche, Forum für den interdisziplinären Austausch und erweitertes Klassenzimmer dar. Die neue Dauerausstellung wird eine notwendige Weiterentwicklung signalisieren und als Impulsgeber für das Museum der Zukunft wirken. Damit gewinnt auch das Profil der Stadt Linz als eine umtriebige und spannende UNESCO City of MediaArts.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und der Beiratsvorsitzenden der Ars Electronica Linz GmbH Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer zum Thema „Projekt AEC 2020“)

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