Presseaussendung vom: 06.04.2018 |

Runder Tisch zu „Localize It!“ Nächste Schritte nach Analyse der Problemfelder fixiert

Linz und Bad Ischl nehmen an dem EU-Projekt “Localize It!” teil, das die Senkung von Alkoholgenuss zum Ziel hat. Das Institut Suchtprävention (pro mente ) koordiniert das Projekt in Österreich. Am 5. April 2018 fand dazu ein Runder Tisch statt. Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, die Vizebürgermeister Detlef Wimmer und Bernhard Baier, die Geschäftsbereichsdirektoren Dietmar Nemeth (Gesundheit und Sport) und Werner Sonnleitner (Stadtgrün und Straßenbetreuung), Dietmar Mayr vom Sozialverein B 37, Lisa Plank von Streetwork JUST, Stadtpolizeikommandant Brigadier Karl Pogutter, Olga Lackner von der “Bürgerinitiative Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung” diskutierten die weitere Vorgehensweise.

Die Analyse der Situation durch das Institut Suchtprävention ergab, dass derzeit eine Gruppe von zehn Personen besteht, die sich nicht helfen lassen will beziehungsweise die im derzeit bestehenden sozialen Netz nicht aufgefangen wird. Experten unabhängig von der Politik erarbeiten Vorschläge, die in weiterer Folge an den Gesetzgeber herangetragen werden sollen. Auch der Städtebund wird eingebunden. Zudem wird die Sozialarbeit im Hessenpark nochmal gezielt gestärkt. Das nächste Treffen findet im Mai statt.
„Die Problemfeldanalyse ist abgeschlossen und nun müssen entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Die aktuelle Situation ist für alle Beteiligten wenig zufriedenstellend. Einerseits fühlen sich die Anrainer im Stich gelassen und andererseits wollen wir alkoholkranke Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen. Daher soll nun von den Experten des Instituts Suchprävention im Rahmen des Projekts ‘Lokalize It‘ ein Maßnahmenkatalog vorbereitet werden, den wir dann umsetzen können“, erklärt Sicherheits- und Gesundheitsreferent Vizebürgermeister Detlef Wimmer.

Das Projekt läuft bis September 2019. „Localize It“ wird aus den Mitteln der Europäischen Kommission gefördert. Ziel des Projekts ist einerseits die Reduktion von „Binge Drinking“, also dem übermäßigen, gesundheitsgefährdenden Alkoholkonsum. Andererseits sollen durch die Maßnahmen negative Nebeneffekte eines übermäßigen Alkoholkonsums minimiert werden: Dazu zählen unter anderem Vandalismus, Verunreinigung auf öffentlichen Plätzen, Unordnung, Sachschäden, Häusliche Gewalt, Verkehrsunfälle, nächtliche Ruhestörungen oder Gewalt im öffentlichen Raum.

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