Presseaussendung vom: 11.04.2018

Linzer Luftqualität: Bürgermeister Klaus Luger: „Ausbau des öffentlichen Verkehrs besitzt auch für mich oberste Priorität.“

In jenen von Landesrat Rudi Anschober gestern präsentieren Luftgütedaten sieht Bürgermeister Klaus Luger ebenfalls Handlungsbedarf. Die Erarbeitungen eines Arbeitsprogramms zur Verbesserung der Luftgüte und weiteren Reduzierung der Feinstaubbelastung sieht das Linzer Stadtoberhaupt positiv. „Seit Jahren setzen wir uns mit nachhaltiger Verkehrspolitik auseinander. Wesentlicher Bestandteil sind Strategien und Maßnahmen, die den Anteil der als umweltschonenden Fortbewegungsarten weiter erhöhen“, so Bürgermeister Luger. „Für mich ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs unumgänglich. Die Zweite Schienenachse ist dabei ein wesentliches Projekt. Damit soll künftig der Osten von Linz für die Straßenbahn erschlossen und eine wesentliche Ergänzung zur bestehenden Straßenbahnführung geschaffen werden. Mit der möglichen Einbindung der Mühlkreisbahn attraktivieren wir das Umsteigen in öffentliche Verkehrsmittel.“

Des Weiteren sieht Bürgermeister Klaus Luger, wie bereits vor einiger Zeit angesprochen, eine kurzfristige Lösung in der Installierung von Pförtnerampeln und Busschleusen an den Linzer Stadteinfahrten.

Linz verfolgt bereits seit geraumer Zeit diese Strategie zum Ausbau der so genannten „sanften Mobilität“. Mit 24 Prozent hat die Stadt unter vergleichbaren Kommunen nachweislich den höchsten Anteil des Öffentlichen Verkehrs am Verkehrsaufkommen. Der Ausbau der Infrastruktur durch die Linz Linien und attraktive Tarifangebote tragen zu diesem Erfolg bei. Das Radwegenetz wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert und ausgebaut, mittlerweile gehört jeder vierte Straßenkilometer in Linz den Radfahrerinnen und Radfahrern.

Neben dem konsequenten Ausbau des öffentlichen Verkehrs sind sehr wohl Maßnahmen im Individualverkehr notwendig, um die Lebensqualität in der Linzer Innenstadt und an den Einfahrtsstraßen zu verbessern.

„Die Westumfahrung ist ein Beispiel für mich. Ich bin vom Nutzen dieses Projekts überzeugt, da ein Großteil des Verkehrs aus der Innenstadt auf die Westumfahrung verlagert wird und damit Verbesserungen bei den lokalen Emissionen zu erwarten sind“, stellt Luger fest. Darüber hinaus ist als kurzfristige Maßnahme ein Ampelsystem an den Linzer Stadteinfahrten für Luger vorstellbar. „Ähnlich einer Blockabfertigung könnten damit Grenzwertüberschreitungen vermieden werden. Wichtig für die Einführung ist, wie oft und an wie vielen Tagen erhöhte Normwerte gemessen werden“, wiederholt Bürgermeister Luger seine Forderung.

Strikt lehnt das Linzer Stadtoberhaupt eine Citymaut sowie ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit älteren Dieselmotoren ab. „Diese Maßnahmen sind sozial bedenklich, gefährden den Wirtschaftsstandort und schaden dem Handel“, betont Bürgermeister Klaus Luger abschließend.

Frag ELLI!
Frag ELLI! – Chatbot der Stadt Linz

ELLI ist digital, hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn Antworten auf Fragen zu ausgewählten Themen rund um die Stadt Linz benötigt werden. 

Mehr dazu