Presseaussendung vom: 30.04.2018

Zum Tag der Arbeit: positive Quartalsbilanz vom Arbeitsmarkt Stadträtin Fechter: „Im ersten Quartal Zahl der Arbeitssuchenden erstmals seit langem unter 10.000 gesunken!“

Anhaltende Entspannungssignale gibt es vom Arbeitsmarkt in Linz: „Im ersten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der Arbeitssuchenden kontinuierlich gesunken, lag im März erstmals seit langem unter 10.000 Personen. Vergleicht man dieses erste Quartal mit dem des Vorjahres, zeigt sich ein Rückgang der Arbeitssuchenden um über elf Prozent“, freut sich die Personalreferentin der Landeshauptstadt, Stadträtin Regina Fechter. Fechter führt diese Entwicklung insbesondere auf die gute Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik der Vorgängerregierung zurück, durch die die Konjunktur in Linz angesprungen sei.

Besonders erfreulich sind die Zahlen in der Jugendbeschäftigung: „Gegenüber dem Vorjahr waren im ersten Quartal 2018 rund ein Viertel weniger 24-jährige und jüngere Menschen beim Arbeitsmarktservice als arbeitssuchend gemeldet“, berichtet Stadträtin Fechter. Deutlich weniger stark ist bedauerlicherweise der Rückgang bei den älteren Arbeitssuchenden: „Für diese Gruppe ist es nach wie vor schwieriger, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Sie ist mit einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr nicht einmal halb so stark geschrumpft wie die Gruppe der Unter-25-Jährigen“, so Fechter.

Darum plädiert die städtische Personalreferentin weiterhin für eine Wiederaufnahme der Aktion 20.000: „In der Unternehmensgruppe Linz haben im ersten Quartal 207 Personen dank dieser Initiative zusätzlich neue Beschäftigung und Hoffnung gefunden“, bilanziert Stadträtin Fechter.

Rund 9.500 Menschen waren im März in Linz arbeitsuchend gemeldet, elf Prozent weniger als im Vergleichsmonat 2017. „Fast 3.000 Arbeitssuchende sind über 50 Jahre alt, diese Altersgruppe ist mit mehr als 28 Prozent nach wie vor die größte unter den vorgemerkten Arbeitslosen“, zitiert Regina Fechter die Statistik des Arbeitsmarktservices (AMS).

Für diese Menschen wurde im Juli 2017 vom Sozialministerium die „Aktion 20.000“ ins Leben gerufen. „20.000 langzeitarbeitslosen Menschen im Alter von 50 Jahren und älter soll damit ein neuer Arbeitsplatz und eine neue Perspektive geboten werden“, erklärt Stadträtin Fechter. Die Stadt Linz war deshalb bei der Aktion 20.000 von Anfang an dabei. Stadträtin Regina Fechter verweist auf die „Win-Win-Win“-Situation: „Erstens und am wichtigsten: die Betroffenen gewinnen Selbstvertrauen und neue Zukunftshoffnung, sie werden zu Hoffnungsträgern“, freut sich Fechter. Die Stadt wiederum kann dank dieser Beschäftigten Leistungen für die BürgerInnen erbringen, die ansonsten nicht oder nicht mehr angeboten worden wären. „Mittlerweile sind 207 Personen im Rahmen dieser Initiative bei der Unternehmensgruppe Linz beschäftigt, 117 davon direkt beim Magistrat“, berichtet die städtische Personalreferentin.

Damit trägt die Stadt Linz gemeinsam mit dem AMS wesentlich zur Verbesserung der Situation für ältere Langzeitarbeitslose bei. Denn diese Gruppe hat es nach wie vor am schwersten, am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen: „Im Vergleich dazu ist die Zahl der
Arbeitssuchenden im Alter bis 24 Jahre um mehr als 23 Prozent zurückgegangen. Suchten im März 2017 noch beinahe 1.300 Personen in dieser Altersgruppe einen Arbeitsplatz, so waren es im März 2018 weniger als 1.000“, berichtet Fechter.

Insgesamt zeigt sich im Vergleich der drei Monate des ersten Quartals gegenüber dem Vorjahr in allen Bereichen eine positive Entwicklung: „Das ist auch ein Erfolg der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die die Vorgängerregierung auf Bundesebene gesetzt hat“, ist Stadträtin Regina Fechter überzeugt.

Grafik: Arbeitssuchende in Linz - Monatsvergleich des 1. Quartals 2017/18

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