Presseaussendung vom: 30.04.2018

Großbetriebe haben ihre Heimat in Linz Bürgermeister Klaus Luger: „2018 fallen wichtige Entscheidungen für Linzer Industrie!“

210.000 Arbeitsplätze auf 206.000 Einwohnerinnen und Einwohner – kaum eine andere Stadt in Europa verfügt im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl über ein derart hohes Beschäftigungsangebot. Linz ist damit der stärkste Wirtschaftsstandort Österreichs und Job-Motor für ganz Oberösterreich. Der Wirtschaftsstandort Linz kann daher letztendlich nur erfolgreich sein, wenn die Wirtschaft langfristig Arbeit und Beschäftigung – und damit Kaufkraft – garantiert sowie den sozialen Zusammenhalt sichert.

Der Linzer Wirtschaftsraum mit mehr als 12.350 Unternehmen steht gut da und schafft durch diese Wertschöpfung neue und wichtige Arbeitsplätze. Die starke Innovationskraft macht Linz zu einem Zentrum für IT, Kreativwirtschaft und Querdenker. Die Tabakfabrik, die Pilotfabrik, der Science Park und das Hafenstadt-Projekt sind erfolgreiche Beispiele für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die vor allem Innovativen und Kreativen einen guten Nährboden bietet.

„Der Wandel der Linzer Wirtschaft war erfolgreich. Aus einer „reinen Stahlstadt“ wurde eine dynamische und breit aufgestellte Industrie- und Technologiestadt. Dazu hat neben der Industrie und den technologie-intensiven Betrieben vor allem der IT- und Dienstleistungssektor beigetragen“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

2018 fallen laut Luger wichtige Entscheidungen für die Linzer Industrie. Mit dem Baubeginn des neuen LIT-Centers an der Johannes Kepler Universität und der Schaffung weiterer Arbeitsplätze in den ehemaligen Magazinen der Tabakfabrik sind diese Weichensteilungen auch im Stadtbild sichtbar. Zudem planen besonders Leitbetriebe der IT-Wirtschaft den Ausbau ihrer Standorte, wodurch mittelfristig ca. 1.000 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Die gesamtheitliche Richtung dieses Prozesses soll der Linzer Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung mit dem Beschluss des Innovationsprogrammes festlegen.

Bunter Branchen-Mix in Linz – 12.400 Unternehmen

Die Linzer Wirtschaft besteht aus einem bunten Branchen-Netzwerk, dessen Rückgrat die Industrie darstellt. Gemeinsam mit rund 12.385 Unternehmen werden damit 210.000 Arbeitsplätze geschaffen. Etwa 7.000 Unternehmen (56 Prozent), also mehr als die Hälfte, beschäftigt nur eine/n einzige/n Mitarbeiter/in. Ähnlich verhält es sich in anderen größeren Landeshauptstädten.

Interessant festzuhalten ist, dass Graz in Summe um rund ein Drittel mehr Betriebe als Linz beheimatet, dennoch Linz mit 395 Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten (3,2 Prozent) deutlich vor der Kur-Stadt Graz (1,7 Prozent) liegt. oberösterreichische Landeshauptstadt ist somit für knapp 40 Prozent der Großbetriebe der Unternehmenssitz.

Nachhaltige Stadtentwicklung für Wirtschaft und Beschäftigung

Die Pilotfabrik sowie der Science Park an der Johannes Kepler Universität, die Gründung der Medizinischen Fakultät samt Universitätsklinikum und auch die Tabakfabrik als Schmelztiegel klassischer und kreativer Industrien sind wichtige Beispiele für eine erfolgreiche kommunale Standortpolitik. Insbesondere der Science Park wurde mittlerweile zu einem Impulszentrum für Technik mit zirka 1.000 High-Tech-Arbeitsplätzen, deren Bedeutung weit über Oberösterreich hinausgeht. Auch die Tabakfabrik als Leuchtturm für Innovation bietet mit mehr als 700 Arbeitsplätzen eine einzigartige Chance für den Innovationsstandort Linz.

„Die Kooperation zwischen Linzer Leitbetrieben, der Johannes Kepler Universität, dem Land Oberösterreich sowie der Stadt Linz zeigt, dass ein gemeinsames Vorgehen nachhaltig den Wirtschafts- und Innovationsstandort Linz vorantreibt,“ so Bürgermeister Klaus Luger. Es unterstreiche das Vorhaben, Linz als innovativste Stadt in Österreich zu positionieren.
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