Presseaussendung vom: 09.05.2018 |

Linzer Universität mit Kepler-Hall als Campusfoyer Kepler-Bibliothek erhält modernes Learning-Center

Die Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) erhält neben der Sanierung und Aufstockung des TNF-Turms auch noch eine neue Kepler-Hall als Campusfoyer und ein neues Learning-Center, das auf die bestehende Universitätsbibliothek gesetzt wird. Gemeinsam mit den geplanten Sport- und Freizeitflächen auf dem Campusareal bilden diese vier Projekte den Siegerentwurf des Architekturbüros Riepl & Riepl vom 31. August 2016. Der Beirat für Stadtgestaltung begutachtete am 8. Mai 2018 die Planungsänderungen zur Kepler-Hall und zur Kepler-Bibliothek.

“Die Sanierung des TNF-Turms ist nur der Auftakt für eine Aufwertung des gesamten Campus mit Leuchtturmprojekten wie der Kepler-Hall als neues Foyer der JKU und der Aufstockung der Kepler-Bibliothek, die nicht nur wegen der attraktiven Freitreppe eine besondere Qualität erkennen lässt”, ist Stadtrat Markus Hein von den Projekten am JKU-Campus begeistert.

Die Kepler-Hall soll mit einer Bruttogesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmetern und drei Geschoßen (Untergeschoß, Obergeschoß und Galerie) das neue Foyer für den Campus der JKU bilden. Der Baubeginn ist noch heuer im Sommer geplant.

Die Kepler-Hall wird auf der Freifläche zwischen Teich und Besucherparkplatz errichtet, wobei die Stützen aus Stahl, während das anthrazitfarbene Foliendach aus einer Holzkonstruktion besteht. Der multifunktionale Raum wird von Glasfassaden umfasst und bietet neben der Foyerfunktion Platz für unterschiedliche Nutzungen, von der Empfangshalle über Kultur- bis zu Sportveranstaltungen. Es sind auch Büros für acht Arbeitsplätze vorgesehen. Der Beirat lobt ein “beachtlich hohes Gestaltungsniveau, ein sehr anspruchsvolles und sauber durchdekliniertes Projekt.”

Die Universitätsbibliothek stammt aus den 1980er-Jahren und soll durch eine Aufstockung, die in den Vorplatz hineinragt, modernisiert werden. Besonders attraktive Elemente bilden die Freitreppe und der Lichthof des aufgesetzten Neubaus. Die Lage der Freitreppe hat sich im Zuge der Detailplanungen verändert und auch die vier tragenden Pfeiler werden durch eine Mehrzahl schlankerer Rundstützen ersetzt. “Die Änderungen sind alle ausnahmslos gut nachvollziehbar und führen zu einer Verbesserung der Planung”, zeigt sich der Beirat zufrieden. Der Baubeginn soll gleichzeitig mit der Kepler-Hall im heurigen Sommer erfolgen.

Die Nutzfläche beträgt insgesamt 2.200 Quadratmeter. Der Neubau besteht aus einer Stahlbeton- und Stahlkonstruktion. Die vordere Glasfront wird mit einem blickdurchlässigen Sonnenschutz aus Glasfasergewebe ausgestattet.

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