Presseaussendung vom: 15.05.2018

Neue Tarifordnung für Behindertenfahrdienst (Freizeitfahrdienst) Stadt Linz erhöht Zuschuss um 30.000 Euro

Seit den 1980er Jahren führt der Arbeiter Samariterbund im Auftrag der Stadt Linz den Behindertenfahrdienst für Personen, die aufgrund einer Behinderung die öffentlichen Verkehrsmittel nicht oder nur erschwert benutzen können, durch. Mitfinanziert wurde diese Leistung für private Fahrten (wie etwa Besuch von Verwandten/Bekannten, Besuch kultureller Veranstaltungen, etc.) bisher aus Mitteln der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich.

Mit 1. April 2018 wurde jedoch die Förderung des Landes Oberösterreich ersatzlos gestrichen. Arbeiter Samariterbund und Stadt Linz haben sich daher auf ein neues Tarifmodell verständigt, welches den Fortbestand des Behindertenfahrdienstes auch künftig sichert und mit 1. Juni 2018 in Kraft treten soll. Im gestrigen Sozialausschuss wurde der Antrag mehrheitlich angenommen und soll nun in der kommenden Gemeinderatssitzung beschlossen werden.

Für die Stadt Linz entstehen durch das neue Modell Mehrkosten in der Höhe von etwa 30.000 Euro. Lagen die Ausgaben in den letzten Jahren bei rund 66.000 Euro, so steigen diese für das Jahr 2019 auf rund 100.000 Euro an.

Konkret gestalten sich die Tarife für den Freizeitfahrdienst des Arbeiter Samariterbundes Linz ab 1. Juni 2018 wie folgt:

Seitens des Samariterbundes Linz war grundsätzlich für 2018 eine Anhebung des Kostenbeitrags der KundInnen vorgesehen, da der Fahrdienst aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung in den vergangenen 3 Jahren nicht mehr kostendeckend geführt werden konnte. Zudem wurde der Tarif in den vergangenen 20 Jahren nur ein einziges Mal erhöht.

„In das neue Modell investiert die Stadt Linz künftig rund 30.000 Euro mehr als in den vergangenen Jahren. Dadurch bleibt der Behindertenfahrdienst trotz der Streichung der Landesmittel für jene, die ihn benötigen, auch weiterhin finanzierbar“, so Vizebürgermeisterin Hörzing.

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