Presseaussendung vom: 05.06.2018

Waldbrandschutz-Verordnung 2018 gilt seit 5. Juni Offenes Feuer und Rauchen im Linzer Wald verboten

Die Waldbrandschutz-Verordnung 2018 gilt seit Dienstag, 5. Juni 2018 für sämtliche Waldgebiete im Stadtgebiet von Linz. Darin wird festgelegt, dass offenes Feuer und Rauchen im Wald bis 31. Oktober 2018 verboten ist. Ebenso sind Feuerwerke in Linz derzeit nicht erlaubt. Diese Verbote gelten aber auch für alle so genannten Gefährdungsbereiche. Betroffen sind alle Orte – vor allem im Linzer Süden am Pichlinger See, am Weikerlsee oder in den Traun-Donau-Auen – an denen wegen der Boden- oder Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers in einen benachbarten Wald begünstigt wird. „Besonders gefährlich ist dabei der Funkenflug“, warnt der städtische Förster Ing. Rudolf Horner. Schilder weisen auf die Verbote mit klar verständlichen Piktogrammen hin.
Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier appelliert an die Linzer Bevölkerung, die Warnungen der Förster ernst zu nehmen: „Der Waldbrand am Wochenende oberhalb der Kalvarienkirchen in St. Margarethen hat uns vor Augen geführt, wie trocken und leicht entzündlich unsere Wälder derzeit sind. Es geht daher darum, die individuelle Verantwortung wahrzunehmen und auf Feuerwerke sowie auf offenes Feuer und Rauchen im Linzer Wald zu verzichten!”

Wer die Bestimmungen dieser Verordnung übertritt, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 7.270 Euro oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Wochen bestraft werden.

Insgesamt sind im Bezirk Linz Stadt 1.700 Hektar Wald vorhanden, von denen 1.200 Hektar in privatem Besitz stehen und 500 Hektar der Stadt Linz gehören. Alle 500 Hektar Wald betreut die Stadt Linz selbst mit dem städtischen Förster Ing. Rudolf Horner und seinem Team von fünf Mitarbeitern. In den Traun-Donau-Auen sind zusätzlich auch die Naturwacheorgane des Landes Oberösterreich im Einsatz.

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