Presseaussendung vom: 18.06.2018

Sommerzeit ist Gastgartenzeit: Schanigartenboom in Linz Sommerzeit ist Gastgartenzeit: Schanigartenboom in Linz

In einem Lokal unter freiem Himmel Speisen und Getränke genießen zu können, war in Linz in den 1980ern nur an fünf Plätzen auf öffentlichem Gut möglich. Dann entdeckte die Gastronomie diese reizvolle Form der Angebotsverbesserung, die Zahl der Schanigärten stieg kontinuierlich. 1991 luden bereits 58 Schanigärten ein. 1994 waren es 112. Der große Boom setzte dann ab 1998 ein, als 149 Schanigärten südländisches Flair boten. Heuer verzeichnet die Bezirksverwaltung die Rekordzahl von beinahe 280 Schanigärten. Die Entwicklung zeigt, dass immer neue Schanigärten beantragt werden. Die meisten Schanigärten bestehen am Hauptplatz, in der Altstadt, an der Landstraße und in weiteren Straßenzügen der Innenstadt sowie an der Wiener Straße. Auch in Urfahr, in Kleinmünchen und in der Solar City Pichling lässt eine Reihe von Schanigärten Urlaubsatmosphäre aufkommen.

„Im Freien Speis und Trank zu genießen, ins Gespräch zu kommen und gemütlich beisammen zu sitzen, zählt zu den reizvollsten Seiten des Linzer Sommers. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass die Lebensstadt Linz ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Gästen so viele attraktive Schanigärten bietet“, sagt Bürgermeister Klaus Luger.

Hier sind die meisten Schanigärten

Die höchste „Schanigartendichte“ der Linzer Stadtteile weist die Innenstadt mit 160 Schanigärten auf. Im Umkreis des Bulgariplatzes laden 57, in Urfahr 23 und in Kleinmünchen 15 Schanigärten zum Plaudern und Genießen ein.

Wiener Straße, Landstraße und Hauptplatz mit Altstadt mit größtem Angebot an Schanigärten

Mehr als die Hälfte der Linzer Schanigärten befindet sich an folgenden Straßenzügen und Plätzen:

Bürokratische Wege minimiert

Die Schanigärten können grundsätzlich das ganze Jahr über ab 8 Uhr genutzt werden. Zwischen 1. Mai und 30. September ist die Sperrstunde um Mitternacht, in den übrigen Monaten um 23 Uhr.

Sowohl bei Schanigärten auf Privatgrund wie auch auf öffentlichem Gut gilt eine unbefristete Nutzungsdauer. Wurden in der Vergangenheit noch Befristungen ausgesprochen, so stellt dies nur mehr eine seltene Ausnahme dar. Die Stadt Linz hat hier eine echte Erleichterung für die Betreiberinnen und Betreiber geschaffen und die bürokratischen Wege minimiert. Des Weiteren ist es möglich, via Internet ein neues Ansuchen für einen Schanigarten einzubringen.

Das Nutzungsentgelt für das öffentliche Gut hängt von der Lage ab und reicht für eine Saison von 17,74 Euro bis zu 29,57 Euro pro Quadratmeter 2017 erzielte die Stadt Linz Einnahmen von zirka 117.000 Euro. Diese Tarife gelten seit 2015.

Es gelten aber einige Auflagen. So darf das Stadtbild durch den Schanigarten nicht durch aufdringliche Gestaltung wie Schockfarben und Werbeaufschriften gestört werden.

Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit die Schanigartensaison auf die „Wintermonate“ (November bis Februar) auszudehnen. Bisher haben über 20 Gastronomiebetriebe einen Winterbetrieb beantragt. Hauptsächlich befinden sich diese in der Innenstadt (Hauptplatz, Klosterstraße, Landstraße, Spittelwiese) aber auch in der Wiener Straße und der Figulystraße.

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