Presseaussendung vom: 04.07.2018

Dauerhafter Erfolg durch Parkkralle Halbjahresbilanz: 5.330 Euro Einnahmen für 132 Strafmandate - 45 Falschparker erwischt

„Die seit 2016 in Linz eingesetzten Parkkrallen zeigen die gewünschte Dauerwirkung. Die technischen Wegfahrsperren steigerten nachweislich die Zahlungsmoral der motorisierten Gäste aus dem Ausland. Dadurch entsteht der Stadt Linz seither  kein finanzieller Schaden und wir sorgen für Gerechtigkeit”, zeigt sich Vizebürgermeister Detlef Wimmer von der stabil rückläufigen Entwicklung der Parkkralleneinsätze im ersten Halbjahr 2018 zufrieden.

45 Mal hinderten Parkkrallen seit Beginn des Jahres ausländische Falschparker daran, Organstrafverfügungen mehrmals zu ignorieren und einfach wegzufahren. Davon fanden 22 Vorgänge in den ersten beiden Monaten Jänner und Februar statt. Von Jänner bis Juni wurden dafür im Geschäftsbereich Abgaben und Steuern insgesamt 5.330 Euro einbezahlt. Im Vergleich dazu waren es mit Beginn der Regelung im ersten Halbjahr 2016 Einnahmen in Höhe von 21.750 Euro für 850 Strafmandate. Vor der Novellierung der Linzer Parkgebührenverordnung entstand der Stadt bisher jährlich ein finanzieller Schaden in Höhe von 150.000 Euro.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der G4S Secure Solutions AG wurden im ersten Halbjahr 2018 durchschnittlich acht Mal pro Monat beauftragt, die technischen Wegfahrsperren anzulegen. Die Sicherheitsfirma übernimmt auch den Notdienst außerhalb der Magistratsdienstzeiten. Können Falschparker nicht bis zum nächsten Werktag warten und benötigen ihr Fahrzeug sofort, ist eine Sicherheitsleistung in Höhe von 60 Euro für jedes bisherige Strafmandat zu bezahlen. Ansonsten kostet das Parken ohne gültigem Ticket 35 Euro.

Gebührenpflichtige Kurzparkzone - Geltungszeit und Parkdauer

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