Presseaussendung vom: 26.07.2018 |

140 exotische Pflanzen bringen südliches Flair in die Stadt (Foto) Bis zu fünf Meter hohe Palmen im Sommer-Einsatz – Stadtgärtner sorgen mit mediterranem Grün für Urlaubsfeeling

„Knapp 140 mediterrane Pflanzen, unter ihnen auch 36 teils riesige Palmen sowie Olivenbäume, Lorbeerbäume, Baummagnolien, Liguster und Oleander bringen südliches Flair in die Stadt und sorgen damit für Sommer- und Urlaubsfeeling“, erklärt der für Stadtnatur und Lebensqualität zuständige Vizebürgermeister Bernhard Baier. „Die oft bis zu fünf Meter hohen exotischen Pflanzen schaffen von April bis in den Herbst, also mehr als ein halbes Jahr, eine innerstädtisches Wohlfühl-Atmosphäre." Sie dienen zur Steigerung der urbanen Lebensqualität unter anderem an markanten Linzer Plätzen, wie zum Beispiel dem Schillerplatz. Um die exotischen Pflanzen in unseren Breiten in dieser Pracht in den Frühjahrs- und Sommermonaten erstrahlen lassen zu können, braucht es viel Fingerspitzengefühl und fachgerechte Betreuung der Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner in den Wintermonaten. Grundsätzlich versucht die Stadtgärtnerei, dass alle Palmen und andere mediterrane Pflanzen so lange wie möglich im Freien bleiben. Sobald sich aber der erste Frost ankündigt und sich die Nachttemperaturen für die jeweilige Pflanzenart einer kritischen Grenze nähern, heißt es ab ins Winterquartier.

Meist im November vor dem ersten Frost beziehen die „Exoten" ein Glashaus in der Stadtgärtnerei. Die Pflanzen werden im dortigen „Palmenhaus“ vor Frost geschützt. Teils mit schwerem Gerät müssen die bis zu fünf Meter hohen Pflanzen im Frühling aus dem 300 Quadratmeter großen Folienhaus gehievt und im Spätherbst dorthin wieder zurückgebracht werden. Dort überwintern sie bei Temperaturen von etwa acht bis zehn Grad Celsius bis zum Frühjahr unter der fachkundigen Betreuung der Stadtgärtner. Das Überwintern der Palmen ist eine heikle Angelegenheit, denn plötzliche, starke Temperaturschwankungen müssen unbedingt vermieden werden, da die Palmenwedel sofort viel Wasser verdunsten und der Stoffwechsel der Pflanzen durcheinander gerät. Zusätzlich zu den 160 Kübelpflanzen werden 120 Töpfe mit indischem Blumenrohr ebenfalls zum Überwintern in die Gärtnerei zurückgebracht. Die Knollen werden aus der Erde genommen, geputzt und kühl und trocken überwintert.

Insgesamt sind in der Stadtgärtnerei am Thurnermeisterhof sechs Gärtner, ein Hilfsarbeiter und sieben Lehrlinge im Einsatz. In der angeschlossenen Baumschule sind es vier Gärtner, ein Kraftfahrer und zwei Lehrlinge.

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