Presseaussendung vom: 13.08.2018 |

Ausgezeichneter dritter Platz bei Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen (Foto) Stadträtin Fechter: „Lehrlinge haben wieder mehr Chancen am Arbeitsmarkt – ein gutes Zeichen für die Lehrlingsinitiative der Stadt!“

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Linz sind mehr als erfreulich: Um beinahe 15 Prozent ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Betrachtet man die Arbeitslosigkeit nach abgeschlossener Ausbildung, so findet sich die Lehre genau im Trend: „Die Zahl der Arbeitssuchenden mit Lehrabschluss ist ebenso um rund 15 Prozent gesunken. Das ist ein gutes Zeichen für alle, die sich für einen Lehrberuf entschieden haben“, freut sich die Linzer Personalreferentin, Stadträtin Regina Fechter. „Wir sind froh, dass die Stadt und ihre Unternehmungen jährlich mehr als 300 Lehrlinge ausbilden und ihnen damit zu besseren Chancen am Arbeitsmarkt verhelfen.“ Als zweitgrößter Lehrlingsausbildner in der Landeshauptstadt kann die Unternehmensgruppe Linz (UGL) auch stolz auf ihre Auszubildenden sein: beim heurigen Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen errang Christiane Kaiser von den Linzer Stadtgärten in der Einzelwertung den ausgezeichneten dritten Platz!

Rund 8.300 Menschen waren im Juli in Linz arbeitsuchend gemeldet, das sind fast 15 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. „Alle Altersgruppen der Arbeitssuchenden verzeichneten diesmal einen zweistelligen Rückgang in Prozent“, zitiert Stadträtin Regina Fechter aus der Statistik des Arbeitsmarktservices (AMS). Die nach wie vor größte Altersgruppe unter den vorgemerkten Arbeitslosen ist jene der 50-Jährigen und Älteren. „Unter diesem Gesichtspunkt halte ich das Aussetzen der Aktion 20.000 durch die aktuelle Bundesregierung nach wie vor für einen Fehler“, so die Linzer Personalreferentin. Die Stadt Linz war als Pilotregion von Anfang an bei dieser Initiative dabei. Fechter verweist in diesem Zusammenhang auf eine „Win-Win“-Situation: „Die Betroffenen gewinnen neue Zukunftshoffnung und Selbstvertrauen, die Stadt kann dank dieser Beschäftigten zusätzliche Leistungen für die BürgerInnen erbringen, und die Beiträge des Arbeitsmarktservices fließen in echte Beschäftigung und nicht in Arbeitslosigkeit“, betont Regina Fechter die ausschließlich positiven Effekte.

Erfreulich an der aktuellen Arbeitsmarktstatistik ist insbesondere die Tatsache, dass Menschen mit Pflichtschul- oder Lehrabschluss ebenfalls wieder bessere Chancen vorfinden. „Insbesondere der Rückgang der Arbeitsuchenden mit Lehrabschluss um rund 15 Prozent stimmt mich zuversichtlich, zeigt er doch, dass es seitens der Stadt nach wie richtig ist, in die Lehrausbildung über den eigenen Bedarf hinaus zu investieren“, erklärt Fechter. Jährlich werden in der Unternehmensgruppe Linz an die 300 Lehrlinge ausgebildet. Vor allem der Magistrat selbst achtet darauf, mehr jungen Menschen als benötigt eine Ausbildung zu ermöglichen und damit ihre Zukunftsperspektiven in der Arbeitswelt zu verbessern. Die Erfolge der eigenen Lehrlinge geben der Stadtpolitik recht: „Ich freue mich ganz besonders,

dass mit Christiane Kaiser ein Lehrling der Stadt Linz beim heurigen Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen in der Einzelwertung den ausgezeichneten dritten Platz errungen hat“, berichtet Stadträtin Regina Fechter. Kaiser war bereits als Dritte aus dem Landeslehrlingswettbewerb hervorgegangen und durfte daher gemeinsam mit den beiden Erstplatzierten unser Bundesland beim Bundeswettbewerb in Enns vertreten. In der Kategorie Trauerarbeit konnte sie bundesweit überzeugen und belegte den dritten Rang. „Angesichts dieses Triumphes, aber auch im Hinblick auf die ausgezeichneten Erfolge, die sich durch ihre schulischen Beurteilungen ziehen, sehe ich für Frau Christiane Kaiser eine im wahrsten Sinne des Wortes rosige Zukunft“, wünscht Stadträtin Fechter dem städtischen Floristenlehrmädchen, das im September die Lehrabschlussprüfung absolvieren wird, alles Gute.

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