Presseaussendung vom: 13.08.2018

Fast 13.000 GWG-WohnungsinteressentInnen vorgemerkt, 2.900 neu im Jahr 2018 Bürgermeister Klaus Luger: „Im laufenden Jahr 29 Millionen Euro Investitionen für den Wohnungsneubau.“

Die Wohnungsnachfrage ist besonders im Linzer Zentralraum sehr ausgeprägt. In Oberösterreich gibt es 46.000 Wohnungssuchende, davon etwa 19.000 mit Dringlichkeitsgründen (Primärbedarf). Das sind Menschen, die einen Hausstand gründen, eine Scheidung hinter sich haben oder Kinder bekommen. Wesentliche Gründe für den nach wie vor hohen Bedarf sind das Arbeitsangebot im oberösterreichischen Zentralraum sowie die damit verbundene Sogwirkung bei Wanderungsbewegungen.

Die Zahl der Wohnungen in Linz ist auf den historischen Höchststand von 115.124 Wohnungen gestiegen, ebenso die Wohnungsnachfrage. Gesamt betrachtet besteht unter allen Bezirken in Oberösterreich in der Landeshauptstadt Linz die mit Abstand höchste Wohnungsnachfrage und auch der größte Neubaubedarf.

In Linz gibt es ca. 28.000 Wohnungssuchende, davon 11.000 mit Dringlichkeitsgründen. Dieser Trend spiegelt sich auch in den aktuellen Vormerkzahlen der städtischen Wohnungsgesellschaft GWG wider.

Fast jede/r sechste LinzerIn wohnt in einer GWG-Wohnung. Die Nachfrage nach Wohnungen bei der GWG steigt entsprechend dem Trend zum Wohnen im Zentralraum ständig an. Waren es vor zehn Jahren „nur“ etwa 9.000, sind aktuell insgesamt 12.800 Personen mit dem Wunsch nach einer GWG-Wohnung angemeldet, davon sind 2.9001 Neuvormerkungen. Die durchschnittliche Wartezeit bis zu einer Wohnungszuteilung liegt bei 2 Jahren und 1 Monat und damit in etwa auf dem Niveau der letzten Jahre.
Auffallend ist der Anteil der „dringend Wohnungssuchenden“ bei der GWG. 25 Prozent aller Anmeldungen sind solche mit „Dringlichkeitsgründen“ (Scheidung, Kinderzuwachs, körperliche Beeinträchtigung etc.). Obwohl die GWG auch Mietkauf- und Eigentumswohnungen anbietet, fragen drei von vier BewerberInnen ausschließlich nach einer Mietwohnung.

„Dem ausgeprägten Wohnungsbedarf in Linz trägt die GWG mit zahlreichen Neubauprojekten Rechnung. Dafür werden heuer 29 Millionen Euro investiert“, informiert Bürgermeister Klaus Luger. „Die GWG ist ein Garant für leistbares Wohnen in der Landeshauptstadt und schafft Wohnraum dort, wo ihn die Menschen benötigen“.

Aktuell sind mehr als 500 GWG-Wohnungen in Bau. Zu den größten Projekten zählen der „winkler park“ (bei der Grünen Mitte) mit 190 Wohnungen, das Projekt Karl-Steiger-Straße mit 90 Wohnungen, die Sintstraße mit 60 Wohneinheiten und der „Schlossblick“ in Ebelsberg mit 40 Wohnungen.

Im Jahr 2017 1.500 Wohnungsvergaben - die meisten in Urfahr

Im Jahr 2017 wurden knapp 1.500 Wohnungen von der GWG neu vergeben. Die größte Anzahl an Wohnungsvergaben pro Stadtteil erfolgte in Urfahr, gefolgt von der Innenstadt, dem Franckviertel und Auwiesen (siehe Tabelle).

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