Presseaussendung vom: 03.09.2018

ÖKO.L feiert 40-jähriges Bestehen Die Ausstellung „Bewusst für Natur!“ begleitet Jubiläumsjahr

Die renommierte Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz, das ÖKO.L, feiert heuer 40 Jahr-Jubiläum. 1979 erstmals erschienen, hat sich die Vierteljahresschrift in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einer der bekanntesten und angesehensten Zeitschriften Österreichs für Natur- und Umweltschutz entwickelt. Selbst im benachbarten Ausland stößt die mit großem Engagement und viel Liebe aufbereitete Publikation auf großes Interesse.

„Die Stadt Linz ist mit Recht stolz auf das ÖKO.L, das wahrlich keine nationalen und internationalen Vergleiche zu scheuen braucht. Reichhaltig bebildert und überaus anschaulich aufbereitet, gelingt Heft für Heft eine reizvolle, interessante Verbindung  fachlich fundierter Information in allgemein gut verständlicher Sprache. Ich gratuliere dem gesamten ÖKO.L-Team mit ganzem Herzen zu diesem Jubiläum!“, freut sich Umwelt- und Naturschutzreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Die vorrangigen Ziele, die Verbreitung und Intensivierung des Umweltschutzgedankens im Sinne der Umweltbildung sowie die populärwissenschaftliche Behandlung von Themen im Bereich Ökologie, Natur- und Umweltschutz, wurden in den den vergangenen 154 Ausgaben akribisch und lesefreundlich aufbereitet und verfolgt.

Mehr als 900 Artikel in 154 Ausgaben

Die Auflage des ÖKO.L beträgt derzeit 3.500 Exemplare, wobei der Großteil an  Abonnentinnen und Abonnenten verschickt werden. 180 gehen an den internationalen Schriftentausch, den die Stadt Linz mit Universitäten, Museen und öffentlichen Bibliotheken auf der ganzen Welt pflegt. Herausgeberin der beliebten Zeitschrift ist die Naturkundliche Station, Medieninhaber und Verleger die Stadt Linz.

Die Redaktion setzt sich derzeit aus Chefredakteur Dr. Friedrich Schwarz, Ing. Gerold Laister, der die redaktionelle Gesamtbetreuung über hat, Beatrix Pirngruber, verantwortlich für Abo-Betreuung und Schriftentausch, Edith Durstberger, Graphik, und Rudolf Schauberger, Lektorat, zusammen. Dazu kommen unzählige interne und externe Autorinnen und Autoren, die ständig bemüht sind, ihre oft fachlich sehr komplexen Themen, gut lesbar und verständlich aufzubereiten. Denn nur so ist es möglich, das große Interesse am ÖKO.L aufrecht zu halten. 

In den bisher 154 veröffentlichten Ausgaben wurden insgesamt 909 Artikel von 360 Autorinnen und Autoren publiziert. Das entspricht mehr als 5.570 Seiten. 12.189 Farb- und 1.250 Schwarzweiß-Bilder sorgten für die entsprechende Illustration der Beiträge.

2.400 Abonnentinnen und Abonnenten

40 Jahre nach dem ersten erschienenen ÖKO.L ist die Zeitschrift überaus gut aufgestellt. Die Qualität stimmt, und eine Vielzahl interessanter Beiträge steht den derzeit circa 2400 Abonnentinnen und Abonnenten zur Verfügung. Durch den Schriften-Austausch des ÖKO.L mit zahlreichen Institutionen, Organisationen und Vereinen konnten die Literaturbestände der Naturkundlichen Station im Laufe der Jahre kostenlos bedeutend erweitert werden. Das heißt, im Tausch erhält die Stadt Linz permanent die aktuellsten Naturschutz- und Ökologie-Zeitschriften sowie wissenschaftliche Reihen aus dem In- und Ausland, die in der Fachbibliothek der Naturkundlichen Station archiviert werden. Derzeit kooperiert die Naturkundliche Station so mit insgesamt 180 Institutionen aus 17 verschiedenen Ländern.

Attraktive Ausstellung begleitet das Jubiläum

Die Ausstellung „Bewusst für Natur – 40 Jahre ÖKO.L – Zeitschrift der Naturkundlichen Station“ im Seminarraum des Botanischen Garten begleitet von 8. bis 25. September 2018 das Jubiläum. Die Schau bringt den Besucherinnen und Besuchern die vergangenen vier Jahrzehnte mit zahlreichen Bildern und Infos in attraktiver Form näher. Die Eröffnung erfolgt am 7. September um 18 Uhr. Die Ausstellung informiert auch ausführlich zur Entwicklung der Naturkundlichen Station.

Ein Blick zurück

1978 übernimmt der Welser Mittelschulprofessor für Biologie und Leiter der Österreichischen Naturschutzjugend Mag. Gerhard Pfitzner die Naturkundliche Station der Stadt Linz. Unter ihm definiert sich die NaSt, wie die Naturkundliche Station magistratsintern genannt wird, neu und legt folgende drei Schwerpunkte ihrer Arbeit fest: stadtökologische Grundlagenforschung, Naturschutz-/Planungspraxis und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Nachrichtenblatt der Naturkundlichen Station „Apollo“ wurde durch das ÖKO.L – Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz ersetzt. Heft 1 erschien im Frühling 1979.

Und es ist kaum zu fassen! Obwohl sich in den vergangenen Jahrzehnten viel verändert hat, das ÖKO.L gibt es noch immer. Sicher moderner und attraktiver, die Blattlinie ist aber gleich geblieben.

Der Faden zieht sich durch

Die allgemeinverständliche Vermittlung biologischer und ökologischer Themen und Zusammenhänge zieht sich wie ein „roter Faden“ durch alle Jahrgänge. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Kontinuität der Zeitschrift ist damit eines der Erfolgsgeheimnisse.

Bereits in den Anfängen der Publikation ist es Mag. Pfitzner gelungen, namhafte und renommierte Autorinnen und Autoren an Bord zu holen. Die breite Themenfülle mit Fokus auf die Tier- und Pflanzenwelt überraschte und beeindruckte.
In den Jahren 1989 bis 1996 erlebte das ÖKO.L und die Naturkundliche Station sicher ihre Hochblüte. Die Naturkundliche Station wurde sowohl budgetär als auch personell in diesen Jahren bedeutend ausgebaut.

Besonders erwähnenswert ist das erste ÖKO.L-Sonderheft, das 2001 als Beilage zur Ausgabe 3/2001 erschien. Thema war ein Porträt des „Regenwaldes der Österreicher“ in Costa Rica von den Wiener Biologen Dr. Weissenhofer und Mag. Huber.
2003 wurde eine Befragung der Leserinnen und Leser mittels Fragebogen durchgeführt. Das Ergebnis war sehr positiv. Als eine der Anregungen wurde eine eigene Kinderseite umgesetzt.

Wünsche an die Zukunft

Zum Jubiläum gibt es seitens des ÖKO.L auch einige Wünsche:

Die Stadt Linz soll als Medieninhaberin und Verlegerin die Zeitschrift weiterhin als wichtiges Medium im Zusammenhang mit einer ökologischen und Naturschutz orientierten Ausrichtung der Stadtentwicklung betrachten.

Weiterhin sollen zahlreiche Autorinnen und Autoren ihr Wissen und Engagement durch interessante Artikel an die Öffentlichkeit tragen.

Viele neue Abonnentinnen und Abonnenten, die sich für die Zeitschrift begeistern.

Mitspielen und gewinnen

Zum Jubiläum des ÖKO.L können Interessierte natürlich auch etwas gewinnen. So haben die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „Bewusst für Natur!“ die Möglichkeit, einen nachgebauten Stapel von 40 Jahre ÖKO.L zu bestaunen und dessen Gewicht zu schätzen. All jene, die das Gewicht erraten oder am genauesten schätzen, können attraktive Preise, wie etwa eine Jahreskarte für den Botanischen Garten naturkundliche Führungen und ÖKO.L-Abos, gewinnen. Also, mitmachen lohnt sich!

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Umweltreferentin Stadträtin Mag.a  Eva Schobesberger anlässlich „40 Jahre ÖKO.L – Zeitschrift für Ökologie, Natur- und Umweltschutz“)

Weiterer Gesprächspartner:
Dr. Friedrich Schwarz, Botanischer Garten und Naturkundliche Station der Stadt Linz

Frag ELLI!
Frag ELLI! – Chatbot der Stadt Linz

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