Presseaussendung vom: 05.09.2018

„Worüber keine*r offen sprechen möchte“ „Worüber keine*r offen sprechen möchte“

Am Montag, 10. September 2018, um 18 Uhr, findet im Linzer Wissensturm die Ausstellungseröffnung „Prostituierte/Sexdienstleister*innen erzählen….“ statt. Die offizielle Begrüßung erfolgt durch Bildungsreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger. Die Lesung aus Tagebüchern der Sexdienstleister*innen hält die Schauspielerin Julia Ribbeck.

„Lesung und Ausstellung sollen einen Beitrag leisten, ein tabuisiertes Thema vor den Vorhang zu holen und damit auch ein Stück weit mit Vorurteilen aufzuräumen“, sagt Bildungsstadträtin Schobesberger.

Rund um das Thema Prostitution/Sexdienstleistung gibt es viele Ängste, viel Unausgesprochenes und viele Fragen. Gesetzliche und soziale Ausgrenzung, Diskriminierung, Stigmatisierung und Kriminalisierung machen es Sexdienstleister*innen nahezu unmöglich, offen über ihre Situation, ihre Anliegen und ihre Probleme zu sprechen. Über die tatsächlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen, die in Österreich in den Sexdienstleistungen arbeiten, gibt es kaum sachliche Information, selten wird darüber differenziert diskutiert. Deshalb werden Sexdienstleister*innen und ihre Lebenssituationen noch immer mehrheitlich ignoriert oder auf ihren Opferstatus reduziert, womit sie erst recht in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt werden. Mit den anhörbaren Tagebuchtexten von Sexdienstleister*innen im Linzer Wissensturm möchte die Beratungsstelle LENA Gelegenheit zur Reflexion und einem möglichen Klischeeabbau zum Thema Sexdienstleistung/Prostitution schaffen.

Die Ausstellung ist von Dienstag, 11. September bis Dienstag, 2.Oktober 2018 im Wissensturm von Montag bis Freitag (8 bis 18 Uhr) bei freiem Eintritt zu besichtigen. Alle Details zur Ausstellung sind auf www.vhs.linz.at zu finden.

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