Presseaussendung vom: 07.09.2018

Linz seit 2011 österreichweit Vorreiterrolle in der Sprachförderung Linz seit 2011 österreichweit Vorreiterrolle in der Sprachförderung

Mittlerweile seit sieben Jahren setzt Linz auf eine verstärkte Sprachförderung in den städtischen Kindergärten. Nicht nur im letzten Jahr wie es österreichweit verbindlich ist, sondern ab dem ersten Kindergartentag bekommt jedes Kind mit Förderbedarf Nachhilfe. 1,2 Millionen Euro lässt sich die Stadt diese intensive Förderung kosten.

„Ich lade Bundesminister Faßmann gerne nach Linz ein, um sich von unserem Modell zu überzeugen. Die österreichweit beispielhafte Sprachförderung stellt aus meiner Sicht eine gezielte Investition in die Zukunft der Kinder dar. Deshalb ist der Bund gut beraten, in Zukunft hier mehr finanzielle Mittel bereitzustellen und den Linzer Weg zu gehen “, betont Bürgermeister Klaus Luger.

Linz setzt seit 2011 einen Schwerpunkt auf Deutsch-Trainings in den Kindergärten. Mit dieser Sprachförderung wurde ein österreichweit einzigartiges Nachhilfe-Modell in den städtischen Betreuungseinrichtungen geschaffen, das ab dem ersten Tag im Kindergarten allen Mädchen und Buben mit Deutschschwächen zu Gute kommt. Am Beginn stehen wissenschaftlich standardisierte Beobachtungen, die die Sprachkenntnisse der Dreijährigen erheben sollen. Stellen die Pädagoginnen bei einem Kind Deutschmängel fest, starten umgehend die Trainings. Im ersten Jahr bekommen die Mädchen und Buben drei Mal pro Woche in Kleingruppen 50 Minuten Nachhilfe, nach Bedarf im zweiten Kindergartenjahr drei Mal in der Woche eine Stunde und im letzten Jahr – wie gesetzlich festgelegt – drei Mal wöchentlich zwei Stunden.

Linzer Modell der sprachlichen Frühförderung

„Insgesamt bekommt ein Kind so bis zu 540 Stunden Deutsch-Nachhilfe, das ist beinahe doppelt so viel wie gesetzlich vorgeschrieben“, rechnet Luger vor. Etwa 1,2 Mio. Euro kostet die Sprachförderung. 500.000 Euro werden davon vom Land bzw. Bund abgegolten. „Linz leistet seinen Beitrag zur Integration. Ich begrüße es, wenn nun weitere Impulse vom Bund ausgehen und diese auch finanziert werden“, so Bürgermeister Klaus Luger.

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