Presseaussendung vom: 10.09.2018

Bedarfsorientierte Mindestsicherung: Trend zeigt Rückgang bei BezieherInnen und finanziellem Aufwand durch die Stadt Linz

Der aktuelle Trend bei der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) zeigt, dass die Anzahl der BMS-BezieherInnen seit Jahresbeginn stagniert. Gleichzeitig sind auch die Kosten für die BMS rückläufig. „Die bessere Konjunkturlage wirkt sich direkt auf die Anzahl der MindestsicherungsbezieherInnen aus“, betont Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Im ersten Quartal dieses Jahres bezogen 4.706 Personen in Linz die Bedarfsori-entierte Mindestsicherung. Knapp 200 Personen weniger waren es im zweiten Quartal 2018 (4.515 Personen). Der Rückgang ist sowohl bei der Personengruppe der österreichischen StaatsbürgerInnen/EU-BürgerInnen/Sonstige Drittstaatsangehörige als auch bei der Personengruppe anerkannte Flüchtlinge/subsidiär Schutzberechtigte zu verzeichnen.

Der Großteil der Betroffenen (59 Prozent) erhält die BMS als Aufstockung, d.h. sie erhalten eine Zuzahlung aus der Mindestsicherung, da z.B. Einkommen oder Arbeitslosengeld unter den Sätzen der BMS liegen. Prozentuell ist dieser Wert im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres gestiegen. 23 Prozent der BezieherInnen sind jünger als 18 Jahre alt. Mehr als die Hälfte (52,3 Prozent) sind Frauen.

Ebenfalls rückläufig ist der finanzielle Aufwand der Stadt Linz. Betrugen die Kosten im ersten Quartal 2018 noch 4 Millionen Euro, so sank der Aufwand im zweiten Quartal auf 3,7 Millionen Euro, dies bedeutet einen Rückgang von rund sieben Prozent.

Mit dem städtischen Beschäftigungsprogramm Jobimpuls unterstützt die Stadt Linz BMS-BezieherInnen, die trotz entsprechender Bemühungen keine Erwerbsmöglichkeit finden. Im Schnitt sind im Magistrat und der Unternehmensgruppe Linz (UGL) durchschnittlich 260 MitarbeiterInnen über Jobimpuls beschäftigt. Zusätzlich gibt es in Kooperation mit dem Verein für Sozial- und Gemeinwesenprojekte (VSG) die Sozialprojekte Learnfit und Kick, um jungen Menschen den Einstieg in das Erwerbsleben zu ermöglichen.

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