Presseaussendung vom: 19.09.2018

Gemeinsam für den Frieden Neu formulierte Friedenserklärung 2018 zum Thema Menschenrechte

Wie auch in den Jahren zuvor haben die Mitglieder der Friedensinitiative der Stadt Linz und des Linzer Gemeinderats den Inhalt der Friedenserklärung neu erarbeitet und formuliert. Im Gedenkjahr 2018 setzt die Friedensstadt Linz einen besonderen Schwerpunkt auf das Jubiläum „70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“. So widmet sich die Friedenserklärung heuer thematisch den Menschenrechten. Am Tag vor dem „Internationalen Tag des Friedens“ der Vereinten Nationen liegt sie in der Sitzung des Gemeinderates am Donnerstag, 20. September, zur Beschlussfassung vor. Mehr Informationen zur Friedensstadt und zum Gedenkjahr finden Interessierte im Netz unter www.friedensstadtlinz.at.

Aktivitäten der Friedensstadt zum Weltfriedenstag

  • „Es beginnt hier! 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ am Montag, 24. September, um 19:30 Uhr im Kepler Salon
    Die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ist seit 1948 nicht nur Fundament für ein friedliches Zusammenleben, sondern auch ein Versprechen, dass die Mitglieder der Vereinten Nationen die Menschenwürde und die grundlegenden Rechte aller wahren und verteidigen wollen. Wie steht es 2018 um dieses Versprechen? Wie geht es jenen, die sie verteidigen und was kann jede/r Einzelne von uns tun?
    Anlässlich des Weltfriedenstages diskutieren diese Fragen die österreichische Geschäftsführerin von Amnesty International Mag.a Anne Schlack und Dr. Áron Demeter von AI Ungarn gemeinsam mit Sylvia Pumberger (AI-Gruppe Linz, Friedensinitiative der Stadt Linz).
    Eine Kooperation von Kepler Salon und der Friedensstadt Linz - Eintritt frei, begrenzte Platzanzahl (www.kepler-salon.at/Veranstaltungen). 
  • Ausstellung „FRIEDENSNOBELPREISTRÄGER CARL VON OSSIETZKY“
    Anlässlich seines 80. Todestages präsentieren die Friedensakademie und die Friedensstadt Linz die Ausstellung „Carl von Ossietzky – Friedensnobelpreisträger, Journalist, politischer Pazifist“. Dieser war gemeinsam mit seiner englischen Frau Maud und dem Schriftsteller Kurt Tucholsky seit dem Jahr 1919 maßgeblich an der „Nie wieder Krieg!“-Bewegung beteiligt, die vor allem in Deutschland, England und Österreich zu großen Demonstrationen für den Frieden führte.
    Ein Vortrag zum Thema findet am Mittwoch, 19. September, um 19 Uhr im Alten Rathaus statt.
    Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 27. September, bei freiem Eintritt ganztägig zu sehen.
  • Einführungsseminare „AKTIVE GEWALTFREIHEIT im politischen Feld“ am Freitag, 21. (15 Uhr bis 22 Uhr) und Samstag, 22. September (10 Uhr bis 22 Uhr)

Nicht wenige Zeitgenossen haben das Gefühl, dass die Welt derzeit aus den Fugen gerät. An vielen Stellen gibt es Handlungsbedarf „von unten“, weil sich „oben“ sonst nichts bewegt – oder zu langsam – angesichts der ungeheuren Bedrohungen von Frieden und Umwelt. Aber wie soll man das angehen? Kann der einzelne überhaupt etwas tun, außer ohnmächtig zuzuschauen? In diesem Seminar sollen die Grundprinzipien gewaltfreier politischer Aktionen und Kampagnen vorgestellt, Erfahrungen geteilt sowie Einsichten von großen Vorbildern und Anregern des gewaltfreien Kampfes wie Gandhi, Martin Luther King oder Hildegard Goss-Mayr diskutiert und erprobend durchgespielt werden.

ACHTUNG: Anmeldungen nur noch bis Donnerstag, 20. September, möglich (www.linz.at/kultur/91989.asp).

Friedensstadt Linz

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