Presseaussendung vom: 26.09.2018

Vater werden ist nicht schwer Vater sein dagegen (sehr)…nicht mit dem Papamonat in Linz!

Es ist heutzutage nichts Außerordentliches, dass Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sind. Das Klischee vom nervösen, kettenrauchenden werdenden Vater im Wartesaal oder Gang des  Spitals gehört zum Glück weitestgehend der Vergangenheit an. Was aber, wenn in den ersten Tagen nach der Geburt zu Hause alles drunter und drüber geht? Dann ist die Mutter mit dem Kind tagsüber allein gelassen. Der Vater muss ja arbeiten gehen, sonst ist am Monatsende zu wenig Geld auf dem Konto….muss er das wirklich? Nicht, wenn er bei der Stadt Linz arbeitet!

Die Stadt erlaubt Jungvätern mit einer attraktiven Sonderregelung, eine moderne Väterrolle leben zu können. Von den gesetzlichen vier Wochen Sonderurlaub gewährt die Stadt Linz dem Papa zwei Wochen bezahlten Sonderurlaub und bietet außerdem die Möglichkeit, die restlichen zwei Wochen flexibel – entweder als unbezahlten Sonderurlaub oder als „normalen“ Gebührenurlaub – in Anspruch zu nehmen.

Durch dieses flexible Modell und den finanziellen Anreiz haben sich bereits mehr als 100 städtische Mitarbeiter für den Papamonat entschieden. 33 Mitarbeiter der Stadt sind allein im Jahr 2017 Vater geworden. Fast 70  Prozent davon haben diese Auszeit für die Familie in Anspruch genommen.

Reinhard Pointner vom Geschäftsbereich Gebäudemanagement und Tiefbau ist einer der Linz-Papas: „Als ich meinen Kindern mitteilen musste, dass der Papamonat nächste Woche zu Ende ist, meinten sie: „Mach dir keine Sorgen, dann schreiben wir dem Bürgermeister eben einen Brief, dass er dir weiter freigeben soll…”, schmunzelt Volkshausverwalter Pointner.

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