Presseaussendung vom: 27.09.2018

Landesverwaltungsgericht wies Einspruch der Bürgerinitiative gegen Autobahn-Halbanschluss A7 in Dornach ab Landesverwaltungsgericht wies Einspruch der Bürgerinitiative gegen Autobahn-Halbanschluss A7 in Dornach ab

Eine Bürgerinitiative erhob gegen den Bescheid des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) nach dem Bundesstraßengesetz (BstG) Bundesstraßenbescheid Einspruch. Das Landesverwaltungsgericht wies gestern den Einspruch der Bürgerinitiative gegen den Autobahn-Halbanschluss A7 Dornach ab. Die Beschwerde wurde als unbegründet zurückgewiesen. Damit ist der Bescheid des BMVIT nach dem Bundesstraßengesetz (BstG) rechtskräftig. Somit sind nun die Grundvoraussetzungen für alle nachfolgenden Verfahren gegeben.

„Mit dieser rechtskräftigen Entscheidung, die Voraussetzung für die noch offenen Rechtsmaterien waren, können nun auch die letzten Verfahren zügig enderledigt werden. Somit steht dem von der ASFINAG prognostizierten Baubeginn im Herbst 2019 nichts mehr im Wege“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger über die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts.

Für Infrastrukturstadtrat Markus Hein ist der Autobahn-Halbanschluss ein zentrales Stadtentwicklungsprojekt: „Weniger Verkehrsbelastung und eine deutlich verbesserte Verkehrsanbindung für die zukunftsorientierte Johannes Kepler Universität sprechen klar für einen neuen Autobahn-Halbanschluss. Durch das deutlich verringerte Verkehrsaufkommen verbessert sich die Lebensqualität im Stadtteil Dornach-Auhof entscheidend.“

Der positive Bescheid des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie ist Voraussetzung für die offenen, bei der Stadt Linz anhängigen Verfahren Forst-, Naturschutz- und Wasserrecht. Die Weiterführung der Verfahren wurde bereits beauftragt und wird jetzt zügig vorangetrieben.

Der A7- Halbanschluss Auhof zählt zu den wichtigsten Linzer Verkehrsprojekten. Die zweite Autobahnanbindung des Stadtteils Dornach-Auhof mit Auf- und Abfahrtsrampen von und aus Richtung Stadtzentrum wird für eine spürbare Entlastung der BewohnerInnen des Universitätsviertels sorgen.

Vor allem der auf der Altenberger Straße fließende Durchzugsverkehr verringert sich deutlich. Die Anschlussstelle verbessert die Erreichbarkeit der expandierenden Johannes Kepler Universität und ihres Science Parks ebenso wie die Zufahrt zum Schulzentrum Auhof.

Jeweils ein Drittel der voraussichtlichen Errichtungskosten von zirka 16 Millionen Euro (exkl. Steuern) sollen gemäß einem derzeit entstehenden Finanzierungsübereinkommen die Stadt Linz, das Land Oberösterreich sowie die ASFINAG tragen. Der Projektbetreiber rechnet mit einem Baustart im Herbst 2019. Die Verkehrsfreigabe könnte dann Ende 2020 erfolgen.

Umfrage –
Gewinnspiel
Mitmachen & gewinnen

Wie sehen Sie Linz? Ihre Meinung ist gefragt! Nehmen Sie an der Umfrage teil und gewinnen Sie mit etwas Glück einen E-Scooter, Gutscheine der Linz AG oder Linz-Goodie-Bags.

Mehr dazu