Presseaussendung vom: 05.10.2018

Zwentendorf.40 ˗ Widerstand für die Zukunft Zwentendorf.40 ˗ Widerstand für die Zukunft

atomstopp widmet sich im Zwentendorf-Gedenkjahr in einer Ausstellung der Protestbewegung der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Exponate aus 40 Jahren Widerstand gegen die menschenverachtende Macht der Atomindustrie sind nun zwei Monate lang im Wissensturm zu sehen.

„Am 5. November jährt sich zum 40. Mal das Ereignis, das das Atomzeitalter in Österreich vor seinem Beginn beendet hat. Damals wurde der Grundstein für eine Antiatom-Haltung gelegt, die bis heute weltweit einzigartig ist“, weist Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger auf die Bedeutung hin.

Mit dem Spatenstich für das AKW Zwentendorf am 4. April 1972 war nicht nur eine Großbaustelle, sondern auch eine der größten Protestbewegungen Österreichs eröffnet. Schließlich kam es am 5. November 1978 zur legendären Volksabstimmung und einem NEIN zum AKW Zwentendorf. Das schlüsselfertige Atomkraftwerk wurde in der Folge nie in Betrieb genommen, mehr noch: Wenige Wochen nach der Volksabstimmung wurde ein Atomsperrgesetz erlassen, das die atomkraftfreie Zukunft für Österreich festschrieb und 1999 schließlich in die Bundesverfassung aufgenommen wurde.

Die Ausstellung von atomstopp_atomkraftfrei leben! in Kooperation mit der Volkshochschule Linz widmet sich aber nicht nur den historischen Ereignissen, sondern auch den Jahren danach. Sie kann von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag von 9 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden. Sonn- und Feiertag ist der Wissensturm geschlossen.

Zwentendorf.40

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