Presseaussendung vom: 29.10.2018

Treffpunkt Linz-Pestsäule Oder doch bei der Dreifaltigkeitssäule?

Würdest du deinen Termin einhalten, wenn es heißt: „Wir treffen uns in Linz an der Pestsäule! Für wichtige Verabredungen wären die zwei steinernen Löwen am Linzer Bahnhof als Treffpunkt zwar risikofreier, aber für einen Altstadtbummel doch etwas zu weit entfernt. Ähnlich könnte es dir ergehen, wenn du die Pestsäule für deine Zusammenkunft wählst. Sie steht nicht am Linzer Hauptplatz – übrigens einem der schönsten Saalplätze Österreichs – über dem erhebt sich die sogenannte Dreifaltigkeitssäule. Das 20 Meter hohe barocke Wahrzeichen von Linz aus weißem Marmor löste 1716 den Pranger ab, der deswegen auf den Taubenmarkt übersiedeln musste. Der Kaiser, die Stadtregierung, die Landesstände und die Linzer Bevölkerung selbst gaben das Monument aus Dankbarkeit für die Rettung vor dem Feuer, dem Krieg und auch wegen der Pest in Auftrag. Ihren Namen verdankt sie jedoch der Dreifaltigkeitsgruppe aus vergoldetem Kupfer an ihrer Spitze.

Die erste und echte Linzer Pestsäule, den Treffpunkt den du vielleicht für deine Verabredung gewählt hast, steht am Auerspergplatz im Stockhofviertel. Der schmucklose Obelisk, der auf vier Steinkugeln ruht, wurde nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges zum Dank für die überstandene Pestepidemie 1649 errichtet.

Vor 1850 allerdings hätte sich die Pestsäule als Ausgangspunkt für einen Besuch der Linzer Altstadt schon geeignet. Zu dieser Zeit stand das Monument noch auf der Landstraße in der Nähe des Ursulinenhofs.

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