Presseaussendung vom: 31.10.2018

Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt Der letzte Weg von der Feuer- bis zur Wasserbestattung

Während der 1. und  2. November (Allerheiligen und Allerseelen) dem Andenken an die Verstorbenen gewidmet ist, verdrängen viele im Rest des Jahres den Gedanken an den Tod, vor allem an den eigenen. Und schon gar nicht wird daran gedacht, wie die Bestattung vor sich gehen soll. Welche Möglichkeiten bestehen für den Fall des Falles dafür in Linz?

Zumeist wird „Begräbnis“ mit der traditionellen Erdbestattung, auch Inhumation genannt, assoziiert. Nach der Verabschiedung wird der Sarg in einem Wahlgrab, einer Gruft oder einem Erdgrab auf dem Friedhof beigesetzt. Diese Bestattungsart überwiegt heute vornehmlich in den ländlichen Gemeinden Oberösterreichs. Dazu kommt mehr und mehr die Feuerbestattung: War es früher in Linz so, dass bei Inbetriebnahme des Krematoriums im Urnenhain im Jahr 1929 nur etwa jede 50. Bestattung einer Feuerbestattung stattfand, entscheiden sich heute mehr als zwei Drittel aller Linzerinnen und Linzer dafür.

Eine weitere Variante, die in Linz zunehmend in Anspruch genommen wird, ist die Baumbestattung: Sie steht als Symbol für Ende und Neubeginn des Lebens. Biologisch abbaubare Urnen werden um einen Baum gelegt. Die Asche nährt den Wurzelboden und die Verstorbenen leben so symbolisch weiter. Auch die Bestattung am Wasser ist möglich.

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