Presseaussendung vom: 11.12.2018

Gestaltungsbeirat stellte Weichen für Büro-Großprojekt an der Wolfgang-Pauli-Straße Neubauten im Umkreis der Siemens-Zentrale werden auch Hotel und Supermarkt beherbergen

Eines der größten Linzer Hochbauprojekte der kommenden Jahre stand auf der Tagesordnung der Dezember-Sitzung des Beirates für Stadtgestaltung. Die Linzer Architekturbüros Kneidinger und Klinglmüller präsentierten einen neuen Entwurf für die „Tech Base“, ein Bauvorhaben der Linzer Firma „Neuson Real“ des Immobilieninvestors Ing. Hans Neunteufel.

Während zwei frühere Planungen das Gremium nicht überzeugen konnten, fand das vom Planungsteams „Bumerang“ genannte Konzept großen Anklang. Drei Haupt-Baukörper mit bumerang-ähnlichen Grundrissen werden in einigen Jahren das Siemens-Gebäude an der Wolfgang-Pauli-Straße umgeben. Ihre Höhe reicht von drei bis zehn Geschoßen. Eine Brutto-Geschoßfläche von zirka 36.000 Quadratmetern – das entspricht etwa fünf Fußballfeldern – erschließt vielfältige Perspektiven für die Wirtschaft.

An kleine Star-ups haben die Architektinnen und Architekten ebenso gedacht wie an Firmen, die Großraum-Büros suchen. Für das geplante Hotel mit 150 Zimmern interessieren sich bereits mehrere potenzielle Betreiber. Die Lage nahe dem WIFI und der LINZ AG-Zentrale unterstreichen die Attraktivität des Standortes für die Ansiedlung eines Supermarktes und von Gastronomiebetrieben.

Der Geschäftsführer von Neuson Real, Mag. (FH) Christian Richter, MSc, MBA, möchte 2020 mit dem ersten Bauabschnitt beginnen, zu dem auch ein 40 Meter hoher Büroturm im Norden des Siemens-Gebäudes zählt. 2023 soll der letzte Abschnitt mit dem Hotel bezugsreif sein. Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein hat die Projektentwicklung genau verfolgt und freut sich über das erzielte Ergebnis: „Vorhaben wie die Tech Base signalisieren den wirtschaftlichen Optimismus in unserer Stadt. Es vermittelt ein gutes Gefühl, wenn Aufträge in der Pipeline sind, die zahlreiche Arbeitsplätze sichern werden und Raum für die Arbeitswelt von morgen schaffen.“

Bevor das Projekt eingereicht werden kann, muss dem Gestaltungsbeirat eine neue Fassadengestaltung vorgelegt werden. In diesem Bereich sehen die Beiratsmitglieder noch „Luft nach oben“.

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