Presseaussendung vom: 14.12.2018

Wenn Ampeln denken… Wenn Ampeln denken… Vier von fünf Linzer Ampeln sind intelligent

Ärgert Ihr Euch nicht auch manchmal: Ihr kommt mitten in der Nacht zu einer Kreuzung, die Ampel steht auf Rot, aber kein Auto weit und breit …das Warten kostet Zeit und Nerven. So mancher Autofahrer lässt dann seinen Frust durch einen Kavaliersstart mit quietschenden Reifen heraus….und das wieder ärgert die Anrainerinnen und Anrainer, die schlafen möchten.

Das muss nicht sein, dachten die Verantwortlichen der Stadt Linz: seit  dem Herbst 2018 sind 160 der 200 Verkehrsampeln in Linz in der Nacht auf Gelbblinken umgestellt. 

Habt Ihr aber auch gewusst, dass exakt 81 Prozent der 200 Linzer Ampeln intelligent sind? Sie sind so geschaltet, dass sie keine starren Intervalle haben, sondern direkt auf den Verkehr reagieren.

Das Spektrum dieser intelligenten Ampeln in Linz reicht zum Beispiel von Fußgänger- und Radfahrampeln, die mittels Radar-Bewegungsmeldern auf Grün schalten bis hin zur Verkehrsbeeinflussung im Rahmen des Linzer Beschleunigungsprogramms „LIBE“, die dem öffentlichen Verkehr (Straßenbahnen und Bussen) an den ampelgeregelten Kreuzungen die Vorfahrt ermöglichen.

Insgesamt 122 Anlagen werden so bereits durch den ÖV beeinflusst. Vor allem in den Hauptdurchzugsstraßen in Nord-Süd-Richtung sind die Ampeln dort, wo es aufgrund der planerischen Rahmenbedingungen möglich ist, als „Grüne Welle“ geschaltet.

Die intelligenten Ampeln in Linz reagieren teilweise durch verschiedenste Detektoren auf den motorisierten Individualverkehr oder per Druckknopfschaltung auf wartende Fußgängerinnen und Fußgänger. 65 Ampeln und damit fast ein Drittel aller Verkehrslichtsignalanlagen sind mit akustischen Einrichtungen für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet.

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