Presseaussendung vom: 25.01.2019

Eduard macht den Weg frei Achtung: Eisbrecher im Einsatz!

Ein kalter Wintermorgen und Temperaturen unter der Null-Grad-Marke…..es wird Zeit für einen Eisbrechereinsatz. Nicht in Norwegen, auch nicht in der Arktis, sondern in Linz. 

Die MS Eduard macht sich bereit zum Auslaufen: Ab einem längeren Zeitraum mit unter minus 6 Grad drohen die drei Hafenbecken im Handelshafen und die beiden Hafenbecken im Tankhafen zuzufrieren. Damit dies nicht passiert, ist  die „Eduard“ auf den Wasserflächen unterwegs und bricht die sich bildende Eisschicht. Durch ihr Gewicht von 60 Tonnen und mit ihrem stahlverstärkten Bug bricht sie bis zu 15 cm starke Eisplatten. Angetrieben wird die Eduard von zwei 250 PS starken Dieselmotoren.

Bis zu drei Stunden ist der Eisbrecher unterwegs, um den Handels- so-wie den Tankhafen für den Schiffsverkehr befahrbar zu machen.. Warum das notwendig ist? Güter, die auf der Donau transportiert werden, müssen auch im Winter sicher umgeschlagen werden können. Auch soll  verhindert werden, dass die etwa 20 Kreuzfahrtschiffe, die im Hafen überwintern, festfrieren.

In der „eisfreien“ Zeit wird das Schiff auch für wiederkehrende Tätigkeiten, etwa zur Kontrolle der Kaimauern und Ufersicherungen oder bei der Entnahme von Wasserproben, genützt.   

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