Presseaussendung vom: 23.01.2019 |

Ausstellung EXPOrt, IMpORT, imPULS Eröffnung heute Mittwoch, 23. Jänner, um 19 Uhr

Künstlerische und kulturelle Innovation, Inter-/Transdisziplinarität und der Austausch der Linzer freien Kunst- und Kulturszene mit internationalen Kunstschaffenden sind wichtige Schwerpunkte des Kulturentwicklungsplans. Mit den Förderprogrammen LINZimPULS, LinzEXPOrt und LinzIMpORT werden die Potenziale der freien Szene unterstützt und wesentliche Schritte für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung gesetzt. 2019 erweitert Linz als UNESCO City of Media Arts das Sonderförderprogramm mit LINZ_sounds um den Aspekt Digitalisierung in der Musik. Die kuratierte Ausstellung zu geförderten Projekten der Sonderförderprogramme LINZimPULS, LinzEXPOrt und LinzIMpORT stellt für die lokalen Kunst- und Kulturschaffenden eine Präsentationsmöglichkeit dar, die auch 2019 mit der Werkschau der Förderungen 2015–2017 fortgeführt wird. Kuratiert wurde die Schau von Mag. Holger Jagersberger und Clemens Mairhofer. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 23. Jänner, um 19 Uhr statt. Zu sehen sind die Arbeiten bis 28. Februar.

„Die Ausstellung zu den kulturellen Sonderförderprogrammen ist für mich auch eine Leistungsschau der Freien Szene Linz. Hier werden das innovative Potenzial und der internationale Anspruch unserer Linzer Kulturschaffenden sowie der Künstlerinnen und Künstler öffentlich sichtbar und damit nachvollziehbar“, betont die Linzer Kulturstadträtin Doris Lang-Mayrhofer.

Zusätzliche Unterstützung für die Freie Szene

Im Zeitraum 2015 – 2017 wurden insgesamt etwa 430.000 Euro seitens der Stadt Linz über die drei Sonderförderprogramme an Unterstützung gewährt. Die Auswahl der Projekte erfolgt stets über Projekteinreichungen, aus denen jeweils eine Fachjury eine begründete Förderempfehlung an die Politik macht. Damit konnten im genannten Zeitraum 57 Projekte der Freien Kunst- und Kulturszene in Linz zusätzlich gefördert werden.

LINZimPULS wurde auf Anregung der Freien Szene ins Leben gerufen und wird seit 2001 jährlich ausgeschrieben. Gefördert werden insbesondere innovative Projekte mit Linzbezug. LinzEXPOrt trägt zur Internationalisierung der Linzer Kunst- und Kulturschaffenden bei, wobei besonders experimentelles und prozesshaftes künstlerisches Arbeiten ermöglicht werden soll. Die Bewerbung muss in Verbindung mit einem Auslandsaufenthalt stehen. LinzIMpORT wird von Linz Kultur auf Empfehlung des Stadtkulturbeirates seit 2009 ausgerichtet. Es ist ein Förderprogramm, das Linzer Künstlerinnen und Künstler und freien Kunst- und Kulturinitiativen ermöglichen soll, außerhalb von Österreich tätige Kunstschaffende oder Kulturarbeiterinnen und –arbeiter für ein gemeinsames Projekt nach Linz einzuladen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (deutsch/englisch) mit einem Text von Gottfried Hattinger und einer Auswahl an prämierten Projekten. Am Mittwoch, 27.Februar, um 17 Uhr informieren Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Kulturdirektor Dr. Julius Stieber im Salzamt über das neue Sonderförderprogramm  LINZ_sounds. Im Anschluss besteht bei einem Buffet die Möglichkeit zum Austausch. Um 19 Uhr werden zum Abschluss von EXPOrt, IMpORT, imPULS eine Auswahl performativer Projekte präsentiert. Die Künstlerinnen und Künstler Richard Eigner und Stefan Fraunberger (Ornamentrauschen), Franziska Fleischanderl (Verborgene musikalische Schätze der Frauenklöster Neapels. Die Wiedererweckung der Musik für Salterio) und Silk Fluegge (Exorcising unknown arts and culture ghosts) stellen in Musik- und Tanzperformances ihre Projekte vor.

Zehn Jahre Atelierhaus Salzamt

„Think global, act local“ – als Ort und Ideengeber fungiert das Atelierhaus Salzamt, welches seit dem Kulturhauptstadtjahr 2009 besteht. Es bietet eine offene, flexible Plattform für lokale und internationale Künstler/-innen. Artists in Residence interagieren mit Linzer Kunstschaffenden, Lehrenden, Absolvent/-innen und Student/-innen der Kunstuniversität und Institutionen wie der Ars Electronica.

Das Salzamt bietet als Treffpunkt, Arbeits- und Ausstellungsort Kunstschaffenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen Rollen zu versuchen: als Produzent/-innen, Kurator/-innen, Gastgeber/-innen oder Besucher/-innen. Als Raum schafft es Vernetzung und Kooperation, Zugänge sowie Vermittlung und forciert die Internationalisierung. Linzer Kunstschaffende können im Gegenzug auch als Artist in Residence bei den Kooperationspartnern leben und arbeiten.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 14 Uhr sowie Montag, Donnerstag und Freitag von 16 Uhr bis 18 Uhr. Feiertags geschlossen.

Die Projekte

  • afo – Residency
    Das afo architekturforum oberösterreich vergibt seit 2016 Residencys an Architekt/-innen und Künstler/-innen, die sich mit den Themen Raum, Architektur und Stadt auseinandersetzen. Das afo ersucht seine Gästen, neue inhaltliche Inputs, kreatives und engagiertes Arbeiten und eine Erweiterung des Horizonts in das gemeinsame Programm einzubringen. Gastkünstler/-innen 2016: Nadia Schrader (Bühnenbildnerin und Szenografin aus Hamburg), Josephine Sweeney (Bildhauerin aus London); 2017: Martin Benavidez (Architekt und Urbanist aus Argentinien), Pio Rahner (Fotograf aus Bremen)
  • Du bist da verboten. Öffentlicher Raum und Verdrängung
    ARGE Obdachlose/ Strassenzeitung Kupfermuckn
    Die Straßenzeitung Kupfermuckn setzte sich zwischen September 2017 und Sommer 2018 durch verschiedene Schwerpunkte und Events mit dem Thema Öffentlichkeit und Verdrängung auseinander. Highlight der Kampagne war der „Poetry Slam – Öffentlicher Raum und Vertreibung“ im Februar mit Gästen von Straßenzeitungen aus sieben deutschsprachigen Städten. Über das Jahr wurden in einer laufenden Schreibwerkstatt mit der Schriftstellerin Dominika Meindl die Erfahrungen ausgegrenzter Menschen gesammelt und Experteninterviews geführt. Zahlreiche Aktionen zur Rückeroberung des öffentlichen Raumes fanden große Beachtung. Die Kampagne fand auch international große Anerkennung. Das Kulturprojekt „Du bist da verboten“ wurde mit dem Award für die beste Kampagne einer Straßenzeitung weltweit ausgezeichnet. 
  • Kemenesmagasi
    Elke Punkt Fleisch/ Terri Frühling/ Wolfgang Fuchs/ Barbara Klammer/ Hanja Niederhammer
    Die Linzer Künstler/innengruppe machte sich auf den Weg nach Kemenesmagasi im Nordwesten Ungarns, um in der Auseinandersetzung mit dem Ort den soziokulturellen Veränderungen nachzuspüren. In Interviews und Gesprächen mit ortsansässigen sowie zugezogenen Menschen ging es um Vorstellungen und Manifestationen von Brauchtum, Familie und Nachbarschaft, die Suche nach Heimat und das Festhalten an Vertrautem. Die im Zuge des Aufenthaltes in Kemenesmagasi entwickelten und entstandenen Arbeiten mit unterschiedlichen medialen Zugängen wurden im Oktober 2018 im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert. Die manifesten Ergebnisse des künstlerischen Forschungsprozesses sind skulpturale Objekte, Installationen, Lyrik und Fotografien.
  • Verborgene musikalische Schätze der Frauenklöster Neapels. Die Wiedererweckung der Musik für Salterio
    Franziska Fleischanderl
    Das Salterio war besonders in den aristokratischen Kreisen im Italien des 18. Jahrhunderts ein sehr beliebtes Instrument. Bei ihrem sechsmonatigen Aufenthalt konzentrierte sich Franziska Fleischanderl auf Frauenklöster, da die Nonnen zumeist aus aristokratischen Familien stammten und ihre hochstehenden Musikfertigkeiten im Gesang und Instrumentalspiel auch im Kloster weiter ausübten. Die Künstlerin fand dabei wunderschöne Kantaten für Sopran, Salterio und Basso Continuo von Antonio Caputi, einem Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und zudem die weite Verbreitung der Salteriopraxis in den höchsten Adelskreisen Neapels sowie der Cappella Reale, dem Hoforchester des Königs.
  • When artists go to war
    Manuel Schilcher
    Als Fortführung seines mehrmonatigen Stipendiums bei Tokyo Wonder Site im Jahr 2016 realisierte Manuel Schilcher ein Ausstellungsprojekt zum Thema japanischer Erinnerungskultur in Tokio. Nach Präsentationen in Japan und Taiwan setzte der Ausstellungsdesigner, Kurator und Künstler zusammen mit japanischen, taiwanesischen und koreanischen Kunstschaffenden ein Ausstellungsprojekt in Form eines offenen Archivs um, das die aktuellen Schwierigkeiten des japanischen Kunstbetriebes im Umgang mit seiner jüngeren Geschichte reflektiert. Dabei werden insbesondere die Entstehung der modernen Kunst nach westlichem Vorbild und die Rolle von Museen als Identitätsstifter thematisiert. Das Projekt „When artists go to war“ diskutiert – ganz im Sinne einer Histoire croisée (Verflechtungsgeschichte) – die aktuelle Situation junger asiatischer Künstler/innen im Umgang mit der Zeitgeschichte und ihrem Publikum.
  • Home is a name
    Miriam Hamann/ Mona Najafizadeh/ Matin Soofipour Omam
    Ein iranisch-österreichisches Ausstellungsprojekt, das im Sommer 2018 in Teheran realisiert wurde. In diesem Projekt beschäftigten sich die drei beteiligten Künstlerinnen Miriam Hamann, Mona Najafizadeh und Matin Soofipour Omam mit dem Thema Migration und damit einhergehenden kulturellen und gesellschaftlichen Phänomenen. Besonderes Augenmerk lag auf einer Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten Heimat, Fremde, Identität und Orientierung sowie auf der Rolle von Sprache in Bezug auf Migration und der Frage nach Heimat. Aktuelle zeitgenössische künstlerische Positionen aus dem Iran und Österreich werden miteinander verknüpft und eine Plattform für gegenseitige Inspiration und Austausch geschaffen.
  • Paul is dead
    qujOchÖ
    Keine Frage. Paul McCartney ist schon lange tot. Nachdem er 1966 bei einem Autounfall ums Leben kam, wurde er durch einen Doppelgänger ersetzt. So lautet eine Verschwörungstheorie, die unter dem Titel „Paul is dead“ bekannt ist. Im Frühjahr 2017 verfolgte qujOchÖ die Spuren solcher und ähnlicher konspirativer Überzeugungen. Nach einer intensiven Phase der Sammlung, Ordnung und Kartografierung wurde damit begonnen, artifizielle Übersetzungen für ausgewählte Verschwörungstheorien zu erarbeiten. Der Zufall wollte es dann, dass qujOchÖ auf eine leere Arbeiterwohnung im Linzer Franckviertel stieß. Zuletzt wurde diese von Paul Mayrhofer bewohnt, einem 1937 geborenen Triebwerkingenieur, der viele Jahre lang in der Stahlindustrie tätig war und im Sommer 2015 spurlos verschwand. In der Wohnung fanden sich unzählige Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei Mayrhofer um einen leidenschaftlichen Verschwörungstheoretiker handelte. Die artifiziellen Übersetzungen von insgesamt 66 Verschwörungstheorien wurden daraufhin sorgfältig mit der verwaisten Wohnung, dem darin noch befindlichen Mobiliar und einzelnen Gegenständen aus Mayrhofers Hinterlassenschaft verwoben. Im Spätherbst 2017 öffnete qujOchÖ die Wohnung schließlich für die Öffentlichkeit, um einen Einblick in das konspirative Universum zu gewähren und dabei zu helfen, Antworten auf die brennendsten Fragen der Gegenwart zu erhalten…
  • Das Hinsenkamp Labor. Künstlerische Interventionen im unwirtlichen Urbanen
    Rainer Noebauer-Kammerer und Georg Wilbertz
    Die Künstler begaben sich von Juni bis Oktober 2018 mit 16 künstlerischen Interventionen, einem Theorie- und Diskursblock und einem abschließenden Konzert in die Passage, um deren räumliche, atmosphärische, funktionale und soziale Realitäten mit künstlerischen Positionen zu konfrontieren. Die Bandbreite der realisierten Arbeiten reichte von der Mikrointervention über unterschiedliche Bildformate bis hin zur Performance. Manche der Eingriffe waren bewusst auf eine möglichst unauffällige Integration hin angelegt, andere entfalteten dagegen eine deutlich präsentere Wirkung. Das kuratorische Konzept sah ein bewusstes, reflektiertes Eingehen auf den Ort und seine Gegebenheiten vor, ansonsten waren die Beteiligten in der Wahl ihrer Themen, Medien und Mittel frei. Ausdrücklich nicht verlangt waren Ideen oder Werke, die bewusst eine – äußerliche – Verbesserung oder „Heilung“ der Situation versucht hätten. Auch auf Dauerhaftigkeit abzielende Beiträge waren nicht gewünscht. Das Konzept ging nur im Rahmen wechselnder, temporärer Interventionen auf.
  • 10+10 Brücken
    Red Sapata
    Das Projekt von RedSapata Tanzfabrik und SOS-Menschenrechte startete im Dezember 2016 und zielte darauf ab, Menschen aus Österreich und solche mit Fluchterfahrung auf kreative Art und Weise miteinander zu verbinden. Der zwischenmenschliche und interkulturelle Austausch sowie das gegenseitige Verstehen und der Respekt unter den Teilnehmer/innen sollten durch den kreativen Arbeitsprozess gefördert werden. Unter dem Motto „wir tanzen, wir lachen, wir weinen, wir gestalten – gemeinsam“ wurden Tanz-, Theater- und Filmworkshops veranstaltet, die von Medienpädagoginnen sowie einer Sozialarbeiterin begleitet wurden.
  • Ornamentrauschen
    ist ein Projekt der iranischen und österreichischen Künstler/innen Alireza Mollahosseini, Mona Matbou Riahi, Stefan Fraunberger und Richard Eigner. Das Quartett lotete in der gemeinsamen musikalischen Arbeit die Grenzen zwischen traditioneller iranischer Folklore und Elementen der elektronischen Musik, Feldaufnahmen und digitaler Klangprozessierung aus. Persische Polyrhythmik traf dabei auf zeitgenössische Kompositionsstrukturen und freie Improvisation. Dorf TV hat das gemeinsame Konzert aufgezeichnet, es kann online betrachtet werden.
  • Exorcising unknown arts and culture ghosts. A symbolic exorcism of disturbances in art and culture
    Silk Fluegge – ART Performance
    Es handelt sich um symbolische Austreibungen böser Geister, um reinigende Rituale, die das Kollektiv von SILK Fluegge diesmal nach Mauritius führte, wo es sich in die traditionellen Sega-Tänze einweihen ließ. Mit dem mitgebrachten Wissen werden nun fachkundig Geister ausgetrieben und der bürokratische Dschungel, die immer gleichen, streng choreografierten Arbeitsabläufe sowie die Energien einer mysteriösen Büchersammlung exorziert. Zwischen zeitgenössischer Performance und mauritischer Volkskultur wird aktuellen Fragen nach Herkunft, Gesellschaft, Familie, Identifikation und weltweiten volkstümlichen Traditionen nachgegangen, die sich in ihrer Vielfalt ineinander spiegeln.
  • Vorerst niemals Chicago. Hörspiel
    Stephan Roiss/ Tortoma
    Zwei junge Männer vereinbaren, dass sie vorerst niemals Chicago aufsuchen. Erst wenn einer von beiden ums Leben kommt, soll der Überlebende nach Chicago reisen, um dort Abschied zu nehmen und der Freundschaft ein rituelles Denkmal zu setzen. Nachdem der Pakt geschlossen ist, trennen sich die Lebenswege. Der eine sucht sein Glück im Rausch, in der Kunst, in der Weltstadt Berlin. Der andere bleibt in Linz und beschreitet dort akademische und bürgerliche Pfade. Das Hörspiel ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Berliner Band Tortoma und dem österreichischen Autor Stephan Roiss. Gemeinsam erzählen sie die Geschichte einer Freundschaft zwischen zweien, die vielleicht nur einer sind. Ungleichzeitige Möglichkeitsformen des Subjekts sprechen über- und miteinander und suchen dabei Wahrheiten, mit denen sie leben und sterben können. Die Narration ist in ein facettenreiches Klangbild aus Field Recordings aus Berlin und Linz, elektronischen Sounds, perkussiven Akzenten, Akkordeon- und Gitarrenspuren eingebettet.
  • The Bow Quarter
    Susi Jirkuff
    In Form einer fiktiven Dokumentation untersucht „The Bow Quarter“ die Transformationen, die städtischer Raum in den vergangenen 30 Jahren erfahren hat. Aus einer ehemaligen Streichholzfabrik in einem der traditionell ärmsten Boroughs wurde eine der ersten Gated Communities Londons. Recherche, Aufenthalt und Umsetzung des Projekts thematisieren, dass Stadtraum heute zur begehrten Ware geworden ist.
  • Behind the smart world
    Linda Kronman, Andreas Zingerle (KairUs)/ servus.at
    Für die meisten Konsument/innen sind elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets, Notebooks, Drucker oder Mikrowellen grundlegender und unverzichtbarer Teil des Alltags. Nach Gebrauch werden defekte Geräte zu einem Großteil illegal auf Müllhalden in Entwicklungsländern entsorgt, wo sie zu einem ernstzunehmenden Umweltproblem avancieren. „Behind the smart world“ stellt Fragen zum Nachleben unseres Elektronikmülls, zu Ökologie und Datenschutz. 2014 besuchte KairUs eine der größten Elektromüllhalden in Agbogbloshie, einen Stadtteil der Millionenmetropole Accra im westafrikanischen Ghana, wo das Kollektiv 22 Festplatten einsammelte, und versuchte die digitalen Spuren, die ehemalige Besitzer/innen auf den Datenträgern hinterlassen haben, zum Vorschein zu bringen. Zusätzlich fanden Exkursionen und Treffen mit Expert/innen statt, um den Strömen elektronischer Abfälle in Österreich nachzugehen. Bei einem Art-Lab-Symposium wurden Themen des Research Labs diskutiert und die Geschichte der 22 Festpatten erzählt.

Atelierhaus Salzamt

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Dr. Julius Stieber, Direktor Kultur und Bildung , anlässlich der Ausstellung EXPOrt, IMpORT, imPULS - Kulturelle Sonderförderprogramme der Stadt Linz 2015-2017)

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