Presseaussendung vom: 04.02.2019 |

2019 wird Ars Electronica 40 und startet eine ganze Reihe neuer Initiativen Projekte, Initiativen und Allianzen zwischen Linz, Tokyo, Brisbane und Silicon Valley

Am 18. September 1979 begann in Linz das allererste kleine, aber wegweisende „Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft“. Heute, vier Jahrzehnte später, ist Ars Electronica eine der weltweit größten und wichtigsten Plattformen für Medienkunst, Zukunftsideen und Innovation – und gefragt wie noch nie. „Die digitale Revolution hat keinen Stein auf dem anderen gelassen und unser Leben von Grund auf verändert“, so Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica: „Und obwohl es eigenartig ist, das nach 40 Jahren zu sagen, aber das war erst der Anfang.“ Denn die Digitalisierung hat zwar alle unsere Lebensbereiche erfasst, bislang aber vor allem bestehende Abläufe unserer industrialisierten Welt vereinfacht und beschleunigt. „Was jetzt kommt, ist etwas völlig anderes“, blickt Gerfried Stocker voraus: „Wir stehen an der Schwelle zu einer Zeit, in der das Denken und Entscheiden digitalisiert wird. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird das Digitale erstmals wirklich selbstständig.“ Es wird also nicht ruhiger werden, im Schnittfeld von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Ganz im Gegenteil: „Es bahnen sich da revolutionäre Entwicklungen an, die uns alle in den nächsten Jahren massiv beschäftigen werden“, ist Gerfried Stocker überzeugt und ergänzt: „Unsere Gesellschaft war noch nie so gefordert wie heute, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Den dafür notwendigen Diskurs anzustoßen ist eine Kernkompetenz von Ars Electronica, die deshalb so aktuell und wichtig ist wie noch nie zuvor.“    

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz des Ars Electronica Centers mit Bürgermeister Klaus Luger, Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter der Ars Electronica)

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