Presseaussendung vom: 07.02.2019 |

„Der Magistrat ist den Linzerinnen und Linzern auf vielfältigste Art und Weise zu Diensten!“ Mehr als 3.000 Dienstposten, mehr als 175 verschiedene Berufe, in mehr als 15 Berufen wird ausgebildet

Der im Dezember 2018 beschlossene Dienstpostenplan weist für den Magistrat Linz und die Kinder- und Jugendservices mehr als 3.000 Vollzeit-Beschäftigte aus. „Was viele Linzerinnen und Linzer nicht wissen, aber indirekt täglich spüren können: mit über 175 verschiedenen Berufen ist der Magistrat auf vielfältigste Art und Weise für ihre Bedürfnisse da“, erklärt die Personalreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter. Dabei wundert wohl niemand, dass es im Magistrat AmtsärztInnen, JuristInnen und SekretärInnen gibt. „Wer hätte aber gedacht, dass sich unter unseren MitarbeiterInnen auch die eher seltenen Berufe des Pflasterers oder des Wasenmeisters finden und es auch einen Zimmermann gibt?“ ist die städtische Personalreferentin stolz auf die Leistungsvielfalt der städtischen Beschäftigten. So unterschiedlich die Interessen der LinzerInnen und die Herausforderungen für die Stadt sind, so vielseitig sind auch die Teams der verschiedenen Geschäftsbereiche des Magistrats, um diese zu bewältigen.  

Zugleich wird in mehr als 15 verschiedenen Berufen ausgebildet. Neben Verwaltungsassistent-Lehrlingen gibt es unter anderen den Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent-Lehrling, den Bautechnischer Zeichner-Lehrling, den Gärtnerlehrling und den Zahnärztlichen Fachassistenz-Lehrling. „Dank dieser Leistungsvielfalt und dem Ausbildungsangebot kann sich der Magistrat Linz als eines der Top-Unternehmen in der Stadt sehen“, ist Stadträtin Regina Fechter überzeugt.

Mehr als 3.000 Vollzeit-Beschäftigte in zwölf Geschäftsbereichen und dem Kinder- und Jugend-Service

In seiner Budgetsitzung im Dezember 2018 hat der Gemeinderat auch den Dienstposten- und Stellenplan für den Magistrat und das Kinder- und Jugendservice beschlossen. Erstmals seit über zehn Jahren kletterte die Zahl der Vollzeitbeschäftigten über die Marke von 3.000, wobei dies vor allem durch den Zuwachs der benötigten MitarbeiterInnen in der Kinderbetreuung begründet ist. „Dank des anhaltenden Babybooms wird das Angebot der Kinderbetreuung kontinuierlich ausgebaut“, erklärt Stadträtin Regina Fechter. „Das fordert uns beim Personal und bei den notwendigen Räumlichkeiten, aber die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Mehrchancen für die Kinder sind uns ein wichtiges Anliegen“, betont Fechter

Natürlich überrascht es angesichts dieser Ausbauoffensive in der Elementarpädagogik niemanden, dass sich unter den städtischen MitarbeiterInnen Krabbelstuben- und KindergartenpädagogInnen, KindergartenhelferInnen, HorterzieherInnen sowie FreizeitpädagogInnen finden. „Hinzu kommen im Schulbereich die SchulsozialarbeiterInnen und Schulwarte“, zählt Stadträtin Regina Fechter auf.

ArbeiterInnen, BibliothekarInnen, ChemielaborantInnen – das ABC der verschiedenen Berufsgruppen im Magistrat

Mehr als 175 unterschiedliche Berufe finden sich unter den mehr als 3.000 Beschäftigten der Stadt Linz. Die AmtsärztInnen wurden vielen etwa zuletzt bei der Sanitären Aufsicht im Kepler Universitätsklinikum wieder in Erinnerung gerufen. ArbeiterInnen finden sich vorwiegend im Geschäftsbereich „Gebäudemanagement und Tiefbau“. In den städtischen Büchereien sind selbstverständlich ausgebildete BibliothekarInnen beschäftigt. In der Direktion „Planung, Technik und Umwelt“ findet sich der Beruf des Chemielaboranten wieder. Der mit Abstand „bunteste“ Geschäftsbereich ist dabei die Direktion Stadtgrün und Straßenbetreuung: „Hier finden sich unter anderem BüromitarbeiterInnen, FörsterInnen und ForstfacharbeiterInnen, GärtnerInnen, GartenarbeiterInnen und GartentechnikerInnen sowie LandschaftsgärtnerInnen, MalerInnen, MaurerInnen, MechanikerInnen, PflastererInnen, SchlosserInnen, Steinmetze, StraßenarbeiterInnen, TischlerInnen und Zimmerleute“, zählt Stadträtin Fechter aus den mehr als 35 verschiedenen Beschäftigungsfeldern einige auf. Auch der Geschäftsbereich „Gebäudemanagement und Tiefbau“ ist mit mehr als 25 verschiedenen Berufen eine der vielseitigsten Direktionen des Magistrats. „Hier finden wir neben den unterschiedlich qualifizierten ArbeiterInnen auch ElektrikerInnen, Gas- und SanitärtechnikerInnen, InstallateurInnen und SpenglerInnen“, nennt Fechter einige für die Gebäudeverwaltung typische Berufe. 

Was ist ein Wasenmeister?

Bei mehr als 3.000 Beschäftigten in mehr als 175 Berufen finden sind natürlich auch einige eher unbekannte oder seltene Professionen. „Pflasterer etwa stehen in Linz hoch im Kurs“, berichtet Stadträtin Regina Fechter. Bedauerlicherweise wird selten in diesem Beruf ausgebildet, dabei kann die Stadt Linz aufgrund der großen, mit Kopfsteinpflaster versehenen Verkehrsflächen geschickte Pflasterer gut gebrauchen. Auch bei der Feuerwehr finden sich viele Spezialisten. Auch hier ist es notwendig, rechtzeitig für entsprechend ausgebildetes Personal und Nachwuchs zu sorgen, um im Notfall über die Einsatzkräfte verfügen zu können.

Der Geschäftsbereich „Gesundheit und Sport“ sticht bei den Berufsbildern besonders hervor. „Wer hätte sich gedacht, dass eine Stadtverwaltung auch AmtstierärztInnen, Biomedizinische AnalytikerInnen, ErnährungswissenschaftlerInnen, RadiologietechnologInnen und TBC-FürsorgerInnen beschäftigt?“, fragt Stadträtin Regina Fechter. In dieser Direktion findet sich auch ein besonderer „Exote“: „Wasenmeister ist die historische Bezeichnung für jene Personen, die einen toten Tierkörper begraben und mit einem Rasenstück, dem Wasen, abdecken“, lüftet Regina Fechter das Geheimnis. Heute werden etwa bei einem Unfall getötete Tiere nicht mehr vergraben, sondern vom Wasenmeister fachmännisch über die Tierkörperverwertung entsorgt. Außerdem zählt heute der Tierschutz mehr zu den Aufgaben des Wasenmeisters. 

Jungen Menschen Chancen geben – Fachkräftemangel durch Ausbildung entgegenwirken
Die Stadt Linz hat aber nicht nur ein sehr vielseitiges Betätigungsfeld, sondern bildet auch in vielen unterschiedlichen Berufen aus. „In der gesamten Unternehmensgruppe Linz können interessierte junge Menschen aus etwa 30 verschiedenen Lehrberufen wählen“, erklärt Regina Fechter. Alleine beim Magistrat sind es über 15 unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten. Aktuell werden junge Menschen ausgebildet unter anderem in der

  • Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistenten-Lehre
  • Bautechnischer Zeichner-Lehre
  • Bürolehre
  • Chemielaboranten-Lehre
  • Gärtner- und Landschaftsgärtnerlehre
  • Informationstechnologie-Techniklehre
  • Kochlehre
  • Maschinenbautechniker-Lehre
  • Metallbearbeitungstechniker-Lehre
  • Tischlerlehre
  • Verwaltungsassistenten-Lehre
  • Zahnärztliche Fachassistenz-Lehre.

„Jungen Linzerinnen und Linzern durch eine gute Ausbildung Zukunftschancen zu eröffnen ist ein wichtiges Anliegen der Unternehmensgruppe Linz“, betont Stadträtin Regina Fechter. „Zugleich beweisen die hervorragenden Leistungen und Auszeichnungen bei diversen Lehrlings-Wettbewerben, wie engagiert die Auszubildenden und die AusbildnerInnen bei der Stadt sind. Die vielseitigen Lehrangebote und die Motive junger Menschen, bei der Stadt eine Ausbildung zu machen, zeigt ein neues Werbevideo, das in den nächsten Tagen online gehen wird und mit dem wir bereits für die nächsten Generationen an Lehrlingen werben wollen“, erklärt die Personalreferentin der Stadt Linz, Stadträtin Regina Fechter.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Personalreferentin Stadträtin Regina Fechter zum Thema „Von der Amtsärztin zum Zimmermann – die Leistungsvielfalt im Magistrat Linz“

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