Presseaussendung vom: 29.03.2019 |

Neue Linzer Donaubrücke: Bau des zweiten Flusspfeilers hat begonnen

„Das Projekt Neue Linzer Donaubrücke hat eine weitere markante Bauphase erreicht“, freut sich Infrastruktur-Referent Vizebürgermeister Markus Hein. Kürzlich begann etwa 40 Meter vom Linzer Ufer entfernt die Errichtung des zweiten Flusspfeilers. Mit einem Rammgerät treiben Mitarbeiter der Firma Porr vom Schiff „Horst Felix“ aus zirka 66 stählerne Spundwandelemente bis zu vier Meter tief in die Sohle des Stromes. Dadurch entsteht ein Spundwandkasten, der später mit etwa 2.500 Kubikmetern Schotter aufgefüllt wird. Dann beginnt die Hochdruck-Bodenvermörtelung, die aus den lockeren Schichten einen stabilen Untergrund macht. Als nächster Schritt erfolgt der Bau von 34 Bohrpfählen mit jeweils 1,2 Meter Durchmesser. Wenn der künftige Boden der Baugrube ausreichend fest ist, entfernt ein Bagger den Schotter. Bis zum Spätherbst 2019 wächst die dritte Stütze der künftigen Brücke in die Höhe. Beim fast fertigen ersten Flusspfeiler auf der Urfahrer Seite schneiden derzeit Taucher die Spundwandsegmente einige Meter unter der Wasseroberfläche ab. Ihre im Flussgrund steckenden Teile bilden einen Teil des Pfeilerfundaments.

Die landseitigen Bauaktivitäten konzentrieren sich derzeit auf das Linzer Ufer. Dort gewinnen bis zum Sommer 2019 das Übergangsbauwerk (Widerlager) zur Landseite sowie zwei jeweils zirka hundert Meter lange Stützmauern an der West- und Ostseite einer Kleingartenanlage Gestalt.  

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