Presseaussendung vom: 09.05.2019

Mehr Bettelei – weniger Parkstrafen April-Bilanz des Ordnungsdienstes zeigt mehr als 2.000 Fälle

Exakt 2.066 Fälle bearbeiteten und dokumentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im April. Durch die warmen Temperaturen hat die Bettelei deutlich zugenommen. Die Zahlen haben sich verdoppelt, von 63 im März auf 124 im April. Dabei handelte es sich 82 Mal um die illegale Form des Bettelns. „Der Ordnungsdienst reagiert umgehend, wenn es zu einem Anstieg kommt. Vor allem mit den Zivilkontrollen können wir noch effizienter gegen organisierte Bettelei vorgehen. Die Banden nutzen auch gerne Großveranstaltungen, um in der Menschenmenge aktiv zu werden. Hier steuern wir bewusst dagegen“, erklärt Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml.

Die Organstrafverfügungen in den gebührenfreien Kurzparkzonen sind weniger geworden. Die 1.240 geahndeten Parkvergehen bedeuten ein Minus von 200 bis 300 Strafen gegenüber den Vorjahren. Offensichtlich zeigten sich die Parkplatzsuchenden heuer disziplinierter. Besonders während des Urfahranermarktes kam es bisher zu deutlich mehr Organstrafverfügungen. Die Einsatzzeit für die Kurzparkzonen-Überwachung lag gemessen an der Gesamteinsatzzeit bei etwa 30 Prozent. Im Ranking der Stadtteile liegt der Bulgariplatz mit 538 Fällen klar an der Spitze, Urfahr mit 387 Fällen an zweiter Stelle und die Innenstadt mit 366 dokumentierten Vorgängen auf Platz drei.

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