Presseaussendung vom: 27.05.2019 |

Compass – Navigating the Future Das neue Ars Electronica Center

Neue Ausstellungen, neue Labore, neue Vermittlungs-formate, ein neues Selbstverständnis – mit „Compass – Navigating the Future“ schlägt das Linzer Ars Electronica Center das nächste Kapitel auf.

Bislang ein Fernrohr, das den Blick in die Zukunft eröffnete, wandelt sich das Ars Electronica Center nun zum Kompass, um in dieser Zukunft navigieren zu können. 4 Millionen Euro investieren die Stadt Linz (2,5 Millionen Euro) und Ars Electronica (1,5 Millionen Euro) in das neue Museum der Zukunft. 

Die Neuerfindung des Ars Electronica Center 

„Wir haben sämtliche Ausstellungen neu gestaltet, eine ganze Etage zum Labor umgebaut, alle Führungen, Workshops und unser Schulprogramm neu konzipiert“, so Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter von Ars Electronica. Das neue Ars Electronica Center bietet eine Fülle interaktiver Szenarien, künstlerische Werke, wissenschaftliche Forschungsprojekte, Info-Stationen, Werkstätten und Labore, die sich allesamt um aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Artificial Intelligence, Neurowissenschaften, Neuro-Bionik, Robotik, Prothetik, autonome Mobilität sowie Gen- und Biotechnologie drehen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht aber vor allem eine Technologie: „Artificial Intelligence stößt gerade eine Revolution an, deren Auswirkungen gar nicht überschätzt werden können“, so Gerfried Stocker. „Ob in Wirtschaft und Industrie, in der Wissenschaft, der Kunst oder der Politik – Anwendungen wie ‚Machine Learning‘ werden überall zum Einsatz kommen und grundlegende Veränderungen nach sich ziehen.“ Höchst an der Zeit also, sich mit diesem nächsten Game Changer zu befassen. 

Fokus auf Artificial Intelligence

„Nirgendwo sonst kann man sich ein so umfassendes Bild von AI machen wie bei uns“ sagt Gerfried Stocker. Die Ausstellung „Understanding AI“ zeigt, wie neuronale Netze aufgebaut sind und bietet Besucherinnen und Besuchern mit interaktiven Stationen die Möglichkeit, neuronale Netze selbst zu trainieren. Im neuen „Machine Learning Studio“ kann jede und jeder mit konkreten Anwendungen von AI experimentieren: selbstfahrende Autos werden gebaut und getestet, Roboter mit Gesichtserkennung programmiert. Die Ausstellung „Neuro-Bionik“ vermittelt, welch Quantensprung die Verschmelzung von Konnektomforschung und AI womöglich bewirken wird, die Ausstellung „Global Shift“ zeigt, welche Rolle neuronale Netze bei der wissenschaftlichen Erforschung unseres Planeten spielen und wie sie beitragen, Herausforderungen wie etwa dem Klimawandel zu begegnen.  

Der Besuch des neuen Ars Electronica Center soll allen eine grundsätzliche Vorstellung davon vermitteln, was AI ist und wozu ihre Anwendungen fähig sind: „Wir wollen unsere Besucherinnen und Besucher AI-fit machen“, bringt Gerfried Stocker die Mission des neuen Hauses auf den Punkt.

Neues Ars Electronica Center wichtig für die Marke Linz

„Linz ist Standort der voestalpine, vieler Hightech-Unternehmen, der JKU, der Kunstuniversität, einer lebendigen Startup-Szene und natürlich der Ars Electronica. Linz ist eine Stadt der Innovation. Neue Technologien schlagen hier nicht nur zu allererst auf, sie werden in Linz mitentwickelt. Sie werden hier aber auch hinterfragt und auf die Probe gestellt. Denn eine Stadt der Innovation zu sein, heißt auch, nicht aus dem Blick zu verlieren, dass unsere Zukunft durch Technologie lebenswerter und nachhaltiger werden sollte. Das neue Ars Electronica Center steht für einen solchen positiven, aber kritischen Zugang. Es zeigt, welches Potential neue Technologien, allen voran ‚Artificial Intelligence‘, mit sich bringen, es macht aber auch klar, dass es an uns liegt, was wir daraus machen“, so Bürgermeister Klaus Luger zur Neuerfindung des Ars Electronica Center.

„Linz ist UNESCO City of Media Arts. Wer durch das neue Ars Electronica Center geht, weiß warum. Jeder Rundgang hier gerät zu einem inspirierenden und faszinierenden Ausflug in Zukunftsfelder und -branchen und regt an, weiter zu denken, weiter zu gehen – kurz, macht Lust auf Zukunft. Befeuert wird das durch die Kunst, die hier überall auf Augenhöhe mit Wissenschaft und Wirtschaft in Szene gesetzt wird. Sie ist stets die ‚zweite Meinung‘ – die, die kritisch hinterfragt oder aber viel ambitionierter nach vorn prescht und andeutet, was noch alles gehen würde, wenn wir, wenn Wirtschaft und Industrie nur wollten. Wer wissen möchte, welche Technologien heute die größten Veränderungen anstoßen und wie sie funktionieren, wer selbst aktiv werden und unsere Zukunft mitgestalten will, die oder der muss das neue Ars Electronica Center besuchen“, so Doris Lang-Mayerhofer, Linzer Kulturstadträtin und Beiratsvorsitzende von Ars Electronica.

(Informationsunterlage zur Presseführung mit Bürgermeister Klaus Luger, Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Diethard Schwarzmair, Kaufmännischer Geschäftsführer und Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter von Ars Electronica zum Thema: Compass – Navigating the Future: Das neue Ars Electronica Center)

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