Presseaussendung vom: 28.05.2019 |

Verleihung des Linzer Gesundheitspreises Festakt am 27. Mai im Alten Rathaus im Rahmen der Tagung „Netzwerk Gesunde Städte Österreichs“

Mit dem Gesundheitspreis würdigt die Stadt Linz regelmäßig herausragende Leistungen im Gesundheitswesen. Die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung feiert heuer das 20-jährige Bestehen. Die Preisverleihung fand erstmals im Rahmen der Tagung „Netzwerk Gesunde Städte Österreichs“ statt.

„Als Gründungsmitglied dieses ‚Gesunde Städte Netzwerkes‘ verbessert die Stadt Linz ständig die Lebensbedingungen für die Bevölkerung und bietet Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau mit den Schwerpunkten Beratung, Prävention und Gesundheitsförderung“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger. Am Montag trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter zur 73. Ausschuss-Sitzung des Netzwerks. Zur Fachtagung am Dienstag konnten namhafte Referenten gewonnen werden. Vizebürgermeisterin Karin Hörzing prämierte am 27. Mai bei der Festveranstaltung im Renaissancesaal des Alten Rathauses die Gewinnerinnen und Gewinner des Gesundheitspreises. Eine unabhängige Fachjury wählte nach einer Punktebewertung sieben der insgesamt 26 eingereichten Projekte aus.

„Die eingereichten Projekte beweisen erneut, dass im städtischen Gesundheitswesen ein innovatives Potenzial gegeben ist, für das dieser Gesundheitspreis gleichzeitig Impuls und Unterstützung darstellen soll“, betont Gesundheitsreferent Stadtrat Michael Raml.

Erste Preise:

  • Ordensklinikum Linz GmbH Barmherzige Schwestern für die Implementierung einer „Pelvic Care Nurse“ am Gynäkologischen Tumorzentrum des Hauses, die Frauen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen individuell in ihrem Krankheitserleben unterstützt und durch alle Phasen der Erkrankung begleitet.
  • Institut Suchtprävention für ihre Kampagne „Familien stärken“, einem Präventionsprogramm für Familien mit mindestens einem Kind zwischen zehn und 14 Jahren, wo sich Eltern und Teens über verschiedene Themen, wie Ärger, Stress, Gefühle, Konflikte und auch über den Umgang mit Suchtmitteln – professionell begleitet – regelmäßig austauschen können.

Zweite Preise:

  • Ordensklinikum Linz Elisabethinen für ihre „Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher“, die darauf abzielt, Kinder und Jugendliche körperlich schwer erkrankter Eltern bewusst in den Blickpunkt zu rücken und stützende Säulen für sie in den Familien zu schaffen.
  • Selbsthilfe für Ihr Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“, wobei der Dachverband der Selbsthilfegruppen ein Gütesiegel ausgelobt hat, um die Kooperation zwischen Krankenhäusern und Selbsthilfegruppen dauerhaft und systematisch zu etablieren.

Dritte Preise:

  • Kepler Universitätsklinikum – Neuromed Campus, Institut Psychotherapie für ihr Projekt „Sophokles“, das dabei hilft, dass Studierende den Umgang mit psychisch schwer erkrankten Menschen effektiv üben können. Dabei werden schwierige Situationen mit belasteten PatientInnen realitätsnah durch professionelle SchaulspielerInnen simuliert.
  • Gebietskrankenkasse, Abt. Gesundheitsförderung und Prävention, für ihr Programm „Kinderleicht! Familien groß in Form“, das in Modulen zu den Themen „Ernährung“, „Bewegung“ und „Psychologie“ interessierte Familien über zwölf Wochen hinweg intensiv betreut.

Anerkennungspreis Schulen:

  • Außerdem überzeugte die Einreichung des BG WRG Körnergymnasiums, die den dritten Platz nur knapp verpasste, die Jury durch ihre beispielhaft ganzheitliche Konzeptionierung ihres Schulgesundheitsprojekts „Lebensraum Schule“ (strukturierte Programme für Ernährung, Bewegung, psychosoziale Gesundheit sowie LehrerInnen-Gesundheit), sodass zusätzlich dem Körnergymnasium ein Anerkennungspreis für Schulen zugedacht wurde.

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