Presseaussendung vom: 18.06.2019

Beste Betreuung für Linzer Kinder Private Einrichtungen bilden wichtige Ergänzung des städtischen Angebots

Linzer Kinder haben`s gut. Sie erhalten in der Lebensstadt Linz die beste Betreuung, egal, ob in der Krabbelstube, im Kindergarten oder im Hort. Vor allem der garantierte Betreuungsplatz ermöglicht Eltern eine langfristig gesicherte Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

„Dieses umfangreiche Angebot kann die Stadt Linz jedoch nicht alleine stemmen, nur durch die zahlreichen privaten Einrichtungen ist diese Vollversorgung zu meistern. Die Stadt investiert beinahe fünf Millionen Euro pro Jahr für diese privaten Betreuungsleistungen. Das einheitliche Linzer Tarifmodell bietet Eltern zudem die freie Wahl eines Wunschkindergartens, ohne auf unterschiedliche Tarife achten zu müssen. Darüber hinaus bleibt auch die Nachmittagsbetreuung leistbar“, freut sich Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing über die gute Zusammenarbeit mit den privaten Einrichtungen.

Etwa 12.600 junge Linzerinnen und Linzer besuchen aktuell eine Krabbelstube, einen Kindergarten oder einen Hort. Auch wenn der Anteil an städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen bereits sehr hoch ist, stellen die privaten Häuser für die Vollversorgung eine wesentliche und notwendige Stütze dar. Darüber hinaus erhöhen sie die Wahlfreiheit für Linzer Familien, in welcher Form beziehungsweise bei welchem Träger sie ihre Kinder betreuen lassen wollen. Im abgeschlossenen Bildungsjahr 2017/18 wurden in den privaten Einrichtungen mehr als 3.600 Kinder betreut. 1.619 davon in privaten Kindergärten, 48 in privaten Krabbelstuben und 340 nahmen einen privaten Hortplatz in Anspruch. Die größte Anbieterin ist die Pfarrcaritas mit insgesamt 49 Gruppen, gefolgt von den Kinderfreunden mit 16 Gruppen. Der Hort Franziskanerinnen der Brucknerschule bietet sieben Gruppen, alle weiteren elf Anbieterinnen je zwischen einer und fünf Betreuungsgruppen. 1.017 Kinder fanden einen Platz in einer der flexiblen Einrichtungen, wie „Das Nest“ und „Schaukelpferd“ oder wurden durch eine der 20 Linzer Tagesmütter betreut. Private Betriebskindergärten in Unternehmen und heilpädagogischen Einrichtungen ergänzen das vorhandene Angebot mit etwa 50 Gruppen. 

Die zwei Kinderbetreuungseinrichtungen „Das Nest“, Blumauerstraße 45, und „Schaukelpferd“ an der Wiener Straße 260 wurden mit dem Zweck gegründet, eine leistbare, stundenweise Kinderbetreuung anzubieten. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Betreuung der unter 2-jährigen Kinder in Ergänzung zu den bestehenden städtischen und privaten Kinderbetreuungs¬einrichtungen. Das Angebot dieser stundenweisen Versorgung zeichnet sich durch seine große Flexibilität aus und ermöglicht es Eltern, auch kurzfristig ein Betreuungsangebot für deren Kinder zur Verfügung zu stellen. 

Da die beiden Einrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit flexiblen Kinderbetreuungsplätzen im Stadtgebiet leisten, fördert die Stadt Linz die Häuser im Betreuungsjahr 2018/2019 mit insgesamt 103.000 Euro (,,Nest" mit 50.000 Euro und „Schaukelpferd" mit 53.000 Euro) für den laufenden Betrieb. In den Folgejahren erhalten die Einrichtungen einen Förderbetrag von jeweils maximal 60.000 Euro.

4,8 Millionen Euro städtischer Zuschuss zu privaten Einrichtungen 

Die Kosten für Kinderbetreuungseinrichtungen setzen sich aus der Förderung des Landes, den Elternbeiträgen und einer Kostenbeteiligung (Abgang)  der Wohnortgemeinde zusammen. Voraussetzung für die Förderung einer Kinderbetreuungseinrichtung durch das Land OÖ ist, dass sich die Standortgemeinde zur Deckung des Abgangs verpflichtet. Die Pflicht zur Abgangsdeckung der privaten Einrichtungen ist laut  §29 Abs. 1 OÖ. Kinderbetreuungsgesetz mit der Höhe der durchschnittlichen, vergleichbaren Kosten gemeindeeigener Einrichtungen begrenzt. Für Linz bedeutet das einen jährlichen Zuschuss an private Kindergärten, Krabbelstuben und Horte in der Höhe von 4,6 Millionen Euro. Hinzu kommen noch 0,2 Millionen Euro für die flexiblen Betreuungsleistungen oder Tagesmütter. Somit unterstützt die Stadt Linz private Einrichtungen mit 4,8 Millionen Euro. In Summe mit den städtischen Einrichtungen belaufen sich die Zuschüsse auf 30 Millionen Euro.

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