Presseaussendung vom: 26.06.2019

280 Schanigärten in Linz Boom hält seit Beginn der 2000er Jahre an

Warme Temperaturen locken die Menschen ins Freie. Die Schanigärten werden gern und rege frequentiert. Draußen essen und trinken, das urbane Flair hautnah erleben, ist gefragter denn je. In den 1980er war dies nur an fünf Plätzen auf öffentlichem Gut möglich. Heute bietet die Gastronomie knapp 280 Schanigärten in der Lebensstadt Linz. Die Entwicklung zeigt, dass immer wieder neue Schanigärten beantragt werden. Die meisten befinden sich am Hauptplatz, in der Altstadt, an der Landstraße und in weiteren Straßenzügen der Innenstadt sowie an der Wiener Straße. Auch in Urfahr, in Kleinmünchen und in der Solar City Pichling lässt eine Reihe von Schanigärten Urlaubsatmosphäre aufkommen.

„Es freut mich sehr, dass die Lebensstadt Linz ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Gästen so viele attraktive Schanigärten bietet“, sagt Bürgermeister Klaus Luger. Die höchste Dichte aller Linzer Stadtteile weist die Innenstadt mit 160 Schanigärten auf. Im Umkreis des Bulgariplatzes laden 57, in Urfahr 23 und in Kleinmünchen 15 solcher Gastgärten zum Plaudern und Genießen ein.

Bürokratische Wege minimiert

Die Schanigärten können grundsätzlich das ganze Jahr über ab 8 Uhr genutzt werden. Zwischen 1. Mai und 30. September ist die Sperrstunde um Mitternacht, in den übrigen Monaten um 23 Uhr.

Sowohl bei Schanigärten auf Privatgrund wie auch auf öffentlichem Gut gilt eine unbefristete Nutzungsdauer. Wurden in der Vergangenheit noch Befristungen ausgesprochen, so stellt dies nur mehr eine seltene Ausnahme dar. „Für die Betreiberinnen und Betreiber hat die Stadt Linz hier eine echte Erleichterung geschaffen und im Sinne des hohen Kundenservices die bürokratischen Wege minimiert. Es ist zudem möglich, via Internet ein neues Ansuchen für einen Schanigarten einzubringen“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

Das Nutzungsentgelt für das öffentliche Gut hängt von der Lage ab und reicht für eine Saison von 19 bis zu 32 Euro pro Quadratmeter. Diese Tarife gelten seit 1.1.2019. Im Jahre 2018 erzielte die Stadt Linz Einnahmen von zirka 119.000 Euro.

Es gelten zudem einige Auflagen. So darf das Stadtbild durch den Schanigarten nicht durch aufdringliche Gestaltung wie Schockfarben und Werbeaufschriften gestört werden. Zudem darf der FußgängerInnenverkehr nicht beeinträchtigt werden.

Inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, die Schanigartensaison auf die „Wintermonate“ (November bis Februar) auszudehnen. Bisher haben über 20 Gastronomiebetriebe einen Winterbetrieb beantragt. Hauptsächlich befinden sich diese in der Innenstadt (Hauptplatz, Klosterstraße, Landstraße, Harrachstraße), darüber hinaus auch an der Wiener Straße und der Reindlstraße.

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