Presseaussendung vom: 15.07.2019

Linzer Eltern profitieren von guter Kinderbetreuung Hörzing: „Durchgehende Öffnungszeiten im Sommer entspricht Bedürfnissen der Linzer Familien“

Die Debatte über die Schließtage der Kinderbetreuungseinrichtungen in Oberösterreich zeigt deutlich, welche Mankos es bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserem Bundesland gibt. „Es zeigt aber auch, dass sich die Linzer Eltern glücklich schätzen können über das Angebot in der Landeshauptstadt“, betont Familienreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Im Schnitt haben die Kindergärten in Oberösterreich im Sommer 18,4 Tage geschlossen. „Linz rettet dabei den -Durchschnitt, denn während andere Gemeinden mehr Schließtage haben, als die Eltern überhaupt Urlaubsanspruch besitzen, sind die Linzer Einrichtungen ganzjährig geöffnet. Die Landeshauptstadt bietet damit auch in den Sommerferien eine flächendeckende Betreuung für die Kleinsten an“, zeigt sich Vizebürgermeisterin Hörzing stolz.

Dass dieses Angebot den Bedürfnissen der Linzer Familien entspricht, zeigt die Bilanz des letzten Jahres. „Im August 2018 besuchten durchschnittlich 52 Prozent der Kinder, die regelmäßig in städtische Kindergärten gehen, den Sommerkindergarten. Das lässt erkennen, dass die Sommerbetreuung von den Linzer Eltern sehr gerne angenommen wird“, betont Hörzing. Die Nachfrage nach Krabbelstubenplätzen war im Sommer 2018 ebenfalls sehr hoch. Von den insgesamt 870 Plätzen wurden im August letzten Jahres 78 Prozent benötigt.

„Vor neun Jahren hat Bürgermeister Klaus Luger in seiner damaligen Funktion als Sozialreferent dieses Angebot initiiert und hat damit das Betreuungsproblem in der Ferienzeit für viele Eltern aus dem Weg geräumt. Die Selbstbestimmung, wann der eigene Urlaub konsumiert wird, liegt dank diesem Angebot bei den Eltern“, blickt Hörzing auf die Entstehung zurück.