Presseaussendung vom: 22.07.2019

Neuregelung der Leistungen für Krisenpflegeeltern Hörzing: Erfreulicher Vorstoß von Familienministerin Ines Stilling

Erfreut zeigt sich Vizebürgermeisterin Karin Hörzing über den Vorstoß von Frauenministerin Ines Stilling, die Leistungen für Krisenpflegeeltern bundesweit zu vereinheitlichen und sie bei der Familienbeihilfe zu berücksichtigen.

„Krisenpflegeeltern kümmern sich von heute auf morgen um ein Kind, das Hilfe braucht. Es ist nicht hinzunehmen, dass sie nach der jetzigen Regelung erst nach drei Monaten einen Anspruch auf das Kinderbetreuungsgeld haben. Das ist eine Farce, wenn man gleichzeitig weiß, dass die Situation für die Kinder oftmals in den ersten Wochen wieder geregelt werden kann“, zeigt sich Sozial- und Familienreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing verärgert.

Bereits im März diesen Jahres hat der Linzer Gemeinderat einstimmig eine Resolution beschlossen, in der die Bundesregierung ersucht wird, Krisenpflegeeltern das Kinderbetreuungsgeld ab Beginn des Pflegeverhältnisses, sprich ab dem ersten Tag der Betreuung, zu bezahlen. „Es ist überaus begrüßenswert, dass die derzeitige Frauenministerin den Missstand erkannt hat. Ich hoffe, dass im Sinne der Krisenpflegeeltern eine Lösung gefunden wird, die die großartige Arbeit der Eltern auch dementsprechend würdigt“, betont Hörzing.

Für die Krisenunterbringung ist der Verein plan B ein verlässlicher Partner der Linzer Kinder- und Jugendhilfe: Im Jahr 2018 wurden insgesamt 29 Kinder aus Linz bei Krisenpflegeeltern des Vereins plan B untergebracht. Für die mehr als 4.800 Betreuungsstunden entstanden dabei Kosten für die Stadt Linz in der Höhe von knapp 690.000 Euro.