Presseaussendung vom: 26.08.2019

Revitalisierung- und Hochwasserschutz-Maßnahmen des Haselbachs geht in die nächste Etappe Stadträtin Schobesberger: „Bauarbeiten starten diese Woche“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Revitalisierung des Aumühlbachs in Pichling wird nun ein weiteres großes Gewässerrenaturierungs- und Hochwasserschutzprojekt in der Stadt Linz fortgesetzt. 

In zwei Bauabschnitten laufen beim Haselbach in Urfahr groß angelegte Sanierungsmaßnahmen an, die einerseits dem Hochwasserschutz dienen und andererseits eine Verbreiterung des Bachprofiles und die Eintiefung der Bachsohle zum Ziel haben. Weiters ist die Erhöhung von Uferbereichen und die Errichtung von Ufermauern geplant. Das Vorhaben umfasst einen Bauabschnitt zwischen der Brücke Kirchmühlstraße und dem Einlaufbauwerk des Kirchmühlbaches, ein weiterer Abschnitt beginnt bei der Wäscherei Eder und endet bei der Geschiebesperre auf Höhe der ehemaligen Lederfabrik. Am Grollweg wird zudem eine neue  Brücke errichtet.

Mit inbegriffen sind die Entfernung von Sohlschwellen, die Erhöhung von Uferbereichen und die Errichtung von Ufermauern. Im Bereich des Haselgrabenweges ist auf einer Länge von zirka 80 Metern die Aufweitung des Bachbettes und die Ausbildung eines flachen Ufers vorgesehen. 

„Dadurch wird eine ökologisch gestaltete Erlebniszone entstehen und es wird auch möglich sein, dass SpaziergeherInnen und Kinder gefahrlos zum Bach hinuntergehen können. Da im Haselbach die gesamten Sohlabstürze und teilweise die Sohlpflasterungen entfernt werden, können auch die Fische und im Gerinne lebenden Organismen wieder ungehindert im Bachverlauf wandern, und der Haselbach wird gewässerökologisch aufgewertet. Die Arbeiten starten diese Woche“, freut sich Naturschutzreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger auf die Umsetzung des Projekts   

Nach Fertigstellung der Flussbauarbeiten werden die Bachufer in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsplaner mit standortgerechten Sträuchern und Bäumen bepflanzt.

Die baulichen Maßnahmen werden durch die Wildbach- und Lawinenverbauung Gebietsbauleitung Oberösterreich Nord durchgeführt und bis Mitte 2020 dauern Die Kosten betragen etwa 1,4 Millionen Euro und werden von Bund, Land Oberösterreich, der Stadt Linz und den betroffenen Gemeinden Altenberg, Lichtenberg, Kirschlag, Marktgemeinde Hellmonsödt sowie der Landesstraßenverwaltung finanziert. Der Kostenbeitrag für die Stadt Linz beträgt 11,5 Prozent. 

Der Haselbach fließt knapp fünf Kilometer von der Lederfabrik bis zur Einmündung in das Urfahraner Sammelgerinne durch das Linzer Stadtgebiet. In einem ersten Bauabschnitt, der 2017 beendet wurde, konnte der Bereich  zwischen der Colerusstraßen-Brücke und der Dornacher Straße revitalisiert werden.
 

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