Presseaussendung vom: 28.08.2019 |

Die Erderhitzung steigt dramatisch Was wir dagegen machen können und wie wir uns in Siedlungen und Städten vor der Hitze schützen

Neue Initiativen in Linz und Oberösterreich

Der Sommer 2019 war in Österreich der zweitwärmste seit Messbeginn 1767 - er lag um 2,7 Grad über dem Mittel und damit knapp hinter dem Rekord aus dem Jahr 2003 – in Linz war es sogar der heißeste Sommer der Messgeschichte! Die fünf heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen gab es alle in den 2000er-Jahren (2003, 2019, 2015, 2017, 2018). Die Wissenschaft geht auch in den nächsten Jahren im Sommer von deutlich erhöhten Temperaturen und einem Anstieg an Hitzetagen (>30 Grad Celsius) und Tropennächten (>20 Grad Celsius) aus. Und falls die Untätigkeit vieler Regierungen beim Klimaschutz weiter anhält, werden die Temperaturerhöhungen immer dramatischer. Die zunehmende Hitze, die demographische Entwicklung und die voranschreitende Urbanisierung führen zur starken Belastung für Menschen und menschlichen Organismus und stellen auch das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Es braucht daher eine sofortige Klimaschutzoffensive (Klimaschutz jetzt!) und gleichzeitig Schutzmaßnahmen gegen die zunehmende Hitze u.a. durch Stadtplanung, Raumplanung und Architektur. Die große entscheidende Frage ist: Wie können wir die Siedlungen, Gemeinden und Städte kühlen? Dafür gibt es am 24. September erstmals einen ganztätigen Umweltkongress mit internationalen Pilotbeispielen und konkrete Planungen in der Stadt Linz.

Um trotz Klimakrise die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden zu erhalten, bedarf es klimasensibler Planung. Eine wichtige Maßnahme ist die Kühlung der Städte und Ballungsräume. Dazu braucht es neben der Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung und dem Pflanzen von Bäumen auch das Ersetzen von versiegelten Flächen durch Grün.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Landesrat Rudi Anschober und Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger zum Thema "Die Erderhitzung steigtr dramatisch")

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