Presseaussendung vom: 10.10.2019

Nationales Ordnungsdiensttreffen fand in Linz statt Erfahrungsaustausch für mehr Sicherheit in Städten

Jedes Jahr treffen sich die verschiedenen städtischen Ordnungsdienste aus ganz Österreich. Dieses Jahr fand das Treffen in Linz, unter der Führung des Ordnungsdienstes der Stadt Linz (OSL), statt. Vertreter der Ordnungsdienste aus Graz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Wels kamen in die oberösterreichische Landeshauptstadt, um ihre Erfahrungen und Ideen miteinander auszutauschen. Am Programm des zweitägigen Treffens standen u.a. ein Vortrag über die Zusammenarbeit zwischen Ordnungsdienst und Polizei, die Vorstellung der in Linz eingeführten Sozialarbeit sowie eine Diskussion über die Rechtsstellung der Ordnungsdienste und wo sie dabei an ihre Grenzen stoßen.

„Der Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Städten ist sehr wertvoll. Zu sehen, wie andere Ordnungsdienste ihre Aufgaben handhaben, kann sehr hilfreich sein. Die besten Ideen von allen Städten können so gesammelt und auch in Linz übernommen werden“, freut sich Sicherheitsstadtrat Michael Raml die Ordnungsdienste aus den verschiedenen Städten in Linz begrüßen zu dürfen.

„Bereits in den letzten Jahren führte das nationale Ordnungsdiensttreffen zu sinnvollen und guten gemeinsamen Projekten zwischen verschiedenen Städten. Gerade diese Synergien muss man nutzen, um das volle Potenzial der Ordnungsdienste auszuschöpfen“, erklärt der Geschäftsführer des Linzer Ordnungsdienstes Mario Gubesch.

Beim diesjährigen Ordnungsdiensttreffen konnten wieder nützliche Vereinbarungen getroffen werden. So wurde etwa eine österreichweite Zusammenarbeit bei der Aus- und Fortbildung der Ordnungsdienstmitarbeiter, der Erfahrungsaustausch bei der Einführung von Sicherheitsschleusen in Amtshäusern (in Zusammenarbeit mit dem Grazer und Innsbrucker Ordnungsdienst) oder der Erfahrungsaustausch im Umgang mit Bettlern im Zusammenhang mit dem Fremdenrecht und der Fremdenpolizei (in Zusammenarbeit mit den Klagenfurter Kollegen) vereinbart. 

Ein gutes Beispiel für eine zwischenstädtische Zusammenarbeit, die ihren Beginn bei einem Ordnungsdiensttreffen hatte, ist das seit Mai in Linz verfügbare Heimwegtelefon. Dieses wird gemeinsam mit dem Grazer Ordnungsdienst betrieben und ist so für beide Städte kostengünstig verfügbar. Auch bei der Anschaffung der neuen Uniformen des OSL, die gemeinsam mit dem Innsbrucker Ordnungsdienst gekauft wurden, wurden die zwischenstädtischen Synergien bestmöglich genutzt.

 

Kontakt:

Zeljko Malesevic, +43 732 7070 2013

E-Mail: zeljko.malesevic@mag.linz.at

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