Presseaussendung vom: 11.10.2019 |

Aus der Geschichte für die Zukunft lernen VHS-Reihe Weltwirtschaftskrisen in Geschichte und Gegenwart ab 14. Oktober im Wissensturm

“Weltwirtschaftskrisen in Geschichte und Gegenwart” – so der Titel der am Montag, 14. Oktober startenden VHS-Reihe, die in Kooperation mit dem Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte und dem Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der JKU konzipiert wurde. Wirtschaftskrisen gelten oft als Ausnahme vom Normalzustand des Wachstums. Doch Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Amen im Gebet. Sie sind die Kehrseite seiner enormen Wachstumsdynamik. Von der Wirtschaft ausgehend, greifen sie auf Gesellschaft, Kultur und Politik über und erreichen oft globale Ausmaße. „Die Vortragsreihe beschäftigt sich mit Ursachen, Verläufen und Folgen vergangener Weltwirtschaftskrisen. Damit liefert sie das historische Rüstzeug, um heutige Krisen besser zu verstehen“ so Bildungsstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Während Werner Plumpe, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Goethe Universität Frankfurt, in seinem Vortrag am 14. Oktober Wirtschaftskrisen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart skizziert und sie in ihrer Brisanz vergleicht, stellt Andreas Novy, Leiter des Institutes for Multi Level Government and Development an der WU Wien, eine Woche später Karl Polany und seine Analyse der großen Krise der 30er Jahre ins Zentrum seines Vortrags. Den sozialen Auswirkungen von Krisen widmet sich der Vortrag der Soziologin und Sozialhistorikerin Irina Vana am 28. Oktober. Der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister schlägt schließlich im letzten Vortrag der Reihe am 4. November den Bogen in die Gegenwart und erläutert Ähnlichkeiten und Unterschiede der aktuellen Krise zur langen Depression der 1870er Jahre und zur Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre.

Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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