Presseaussendung vom: 15.10.2019

Stadträtin Regina Fechter: „Magistrat geht mit der Zeit - neue Gleitzeitregelung bricht mit starren Systemen und ist näher bei den Bedürfnissen der BürgerInnen und MitarbeiterInnen!“ Ab 1.1.2020 startet erste Etappe für moderne, flexiblere Arbeitszeiten im Magistrat der Landeshauptstadt

Die Lebens- und Arbeitswelt der Linzerinnen und Linzer ist einem steten Wandel unterworfen. Um mit den dadurch veränderten Bedürfnissen und Erwartungshaltungen mithalten zu können und die durch den technologischen Fortschritt gegebenen Möglichkeiten besser auch im Interesse der MitarbeiterInnen zu nutzen, hat das Personalressort der Stadt Linz den Auftrag erteilt, über eine zeitgemäße Arbeitszeitgestaltung nachzudenken. „Nach einer langen Prüfung der verschiedenen Möglichkeiten, vielen Diskussionen mit der Personalvertretung und einigen Nachbesserungen freue ich mich, dass wir nun ein modernes Arbeitszeitmodell präsentieren können. Dadurch werden die bislang starren Vorgaben, die für viele Menschen nicht mehr nachvollziehbar waren, zugunsten von mehr Flexibilität für die MitarbeiterInnen gelockert“, erklärt die zuständige Stadträtin Regina Fechter.

In einer ersten Etappe, die ab 1. Jänner 2020 startet, soll die Praxistauglichkeit der neuen Regelungen erprobt werden. Für bestehende MitarbeiterInnen ist die Teilnahme freiwillig. „Ich bin von den Vorteilen des neuen Modells überzeugt und bin mir sicher, dass wir eine Win-Win-Win-Situation für die BürgerInnen und MitarbeiterInnen sowie die Stadt als Arbeitgeber geschaffen haben“, freut sich Fechter.

Im Fokus des neuen Arbeitszeitmodells steht der Verzicht auf eine so genannte „Kern-Arbeitszeit“ zu Gunsten einer „Normal-Arbeitszeit“. „Innerhalb des Gleitzeitrahmens von 6:30 Uhr bis 19 Uhr gilt für Vollzeitbeschäftigte nun eine Normalarbeitszeit von 7 bis 15 Uhr. Das altertümliche, für viele ArbeitnehmerInnen nicht mehr nachvollziehbare System mit kurzen und langen Tagen gehört damit grundsätzlich der Vergangenheit an. Die Dienststellen erhalten damit mehr Gestaltungsspielraum und gleichzeitig mehr Eigenverantwortung für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs und der unveränderten Öffnungszeiten. Auch die MitarbeiterInnen können stärker eigenverantwortlich entscheiden, wann sie ihr Arbeitspensum erledigen“, ist Stadträtin Regina Fechter überzeugt. „Zugleich sind wir damit näher an der Lebens- und Arbeitswelt, wie sie die uns anvertrauten Linzer BürgerInnen kennen“, so Fechter abschließend.

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