Presseaussendung vom: 25.10.2019

Analyse der Stadtforschung Linz zur ganzjährigen Öffnung der Kinderbetreuungs-Einrichtungen 80 Prozent aller Kinder in den Krabbelstuben und 60 Prozent aller Kindergarten-Kids in Ferienbetreuung

Bürgermeister Luger: „Durchgängige Kinderbetreuung in den Sommerferien garantiert bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Linz. Das unterstützt die Linzer Wirtschaft, Oberösterreich rückständig"

Speziell die langen Sommerferien stellen Eltern bei der Kinderbetreuung vor große Herausforderungen. „Die Stadt Linz ist die einzige Stadt Österreichs, in der die eigenen Krabbelstuben und Kindergärten ganzjährig geöffnet sind. Dieses Angebot nehmen berufstätige Eltern mit Freude an. 80 Prozent der Krabbelstuben- und 60 Prozent der Kindergarten-Kinder waren auch in den heurigen Sommerferien in ihren Einrichtungen", betont Bürgermeister Klaus Luger. Diese Fakten wurden nun von der Stadtforschung Linz analysiert.

Die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen sind seit jährlich 51 Wochen geöffnet, lediglich in der Weihnachtswoche schließt der Großteil der Häuser. Diese Regelung erwirkte im Jahr 2010 der damalige Sozialreferent und Vizebürgermeister Klaus Luger. „Mir ging es primär darum, Eltern bei der Kinderbetreuung in den neunwöchigen Sommerferien eine Last abzunehmen. Darüber hinaus stärkt dies die Berufstätigkeit von Frauen und damit den Wirtschaftsstandort," so Luger.

Die städtischen 38 Linzer Krabbelstuben beherbergten in den Sommerferien rund 710 Kinder. Dies entspricht einer Besucherquote von exakt 79 Prozent. Bei den 58 Kindergärten des Magistrates wurde in diesem Sommer eine Auslastung von 58 Prozent verzeichnet. Dies bedeutet eine Teilnahme von mehr als 2.700 Kindern.

Die Stadtforschung des Linzer Magistrates verglich zudem die Entwicklung der letzten fünf Jahre. In diesem langjährigen Vergleich zeigt sich, dass bei den Krabbelstuben die Besuchsquote zwischen 78 und 81 Prozent konstant hoch liegt. In den Kindergärten jedoch steigt die Inanspruchnahme der Ferienöffnung in den letzten fünf Jahren von 50 auf 60 Prozent markant an. „Das belegt, dass dieses Angebot in Linz bei den Eltern auf breite Zustimmung stößt. Wir werden auch in Zukunft die finanziellen Mittel für diese Familienförderung aufbringen," schließt das Linzer Stadtoberhaupt.

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