Presseaussendung vom: 30.10.2019

Mehr Sicherheit auf Kreuzungen, Haltestellen und Radwegen Neues Leitsystem für Sehbehinderte und Blinde – Radweg verlegt

Zwei Gefahrenpunkte für Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer entschärft die Stadt Linz in den kommenden Monaten: Laut aktuellem Beschluss des Stadtsenates wird ein so genanntes „taktiles Leitsystem“ an der Kreuzung der Industriezeile mit der Pummererstraße installiert. Durch Noppen- und Rillenplatten aus Beton wird das Überqueren dieser stark befahrenen Kreuzung für Blinde und sehbehinderte Personen sicherer gemacht. Auch die angrenzende Haltestelle „Pummererstraße“ ist in der Planung enthalten. Für die Bauarbeiten – es werden etwa 80 Quadratmeter Betonplatten verlegt und der angrenzende Gehsteig erneuert – sind 30.000 Euro vorgesehen.

„Mit der Adaptierung dieser Kreuzung für Blinde und sehbehinderte Menschen entschärfen wir einen wesentlichen Gefahrenpunkt. In diesem Bereich mit extrem hohen Verkehrsaufkommen ergibt sich durch die hohe Dichte an Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten sowie durch die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz auch eine hohe Frequenz an Fußgängerinnen und Fußgängern“, erklärt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

Radwege, die vor Bushaltestellen verlaufen, sind ebenfalls ein großes Verkehrsrisiko – vor allem an stark frequentierten Orten. Die Stadt Linz entschärft daher immer wieder diese Gefahrenstellen, um Unfälle von Bus-Nutzerinnen und -Nutzern mit Radfahrerinnen und Radfahrern zu vermeiden. Aktuellstes Projekt: die Haltestelle „WIFI“ in der Wankmüllerhofstraße. Per aktuellem Stadtsenatsbeschluss investiert die Stadt insgesamt 16.000 Euro, um den Radweg hinter der Bushaltestelle vorbeizuführen und den Stehbereich für Ein- und Aussteigende zu vergrößern.

Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein betont: „Immer mehr Linzerinnen und Linzer steigen auf öffentliche Verkehrsmittel und auch auf das Fahrrad als kostengünstige, schnelle und umweltfreundliche Alternativen für den innerstädtischen Verkehr um. Die Stadt Linz arbeitet laufend daran, offensichtliche Gefahrenstellen zu entschärfen, um die Voraussetzungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer so gut und sicher wie möglich zu machen.“
 

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