Presseaussendung vom: 27.11.2019 |

European Award for Ecological Gardening 2019 Linzer Stadtgärten unter Top 10

Bereits zum dritten Mal wurde heuer der European Award for Ecological Gardening an der Fachhochschule IMC Krems verliehen. Unter den Top-Platzierten, die Linzer Stadtgärten. Sie wurden für die naturnahe bewirtschafteten 218.000 Quadratmeter Blumenwiesen als Bienen-, Insekten und Schmetterlingsbiotop auf Linzer Stadtgebiet ausgezeichnet. Insgesamt gab es 68 Einreichungen aus zehn verschiedenen Nationen.

„Ich freue mich, dass das herausragende Engagement der Linzer Stadtgärten im Bereich ökologisches Garteln zwischen Preisträgern aus London und der Schweiz auf internationaler Ebene derart große Anerkennung findet. Unter dem Motto ‚Gib den Bienen Futter‘ ist die Fläche der Linzer Blumenwiesen seit dem Jahr 2000 stetig gewachsen“, freut sich der für Stadtnatur und Lebensqualität zuständige Vizebürgermeister Bernhard Baier über den Award.

Die Natur, im Speziellen aber auch die Gärten, sind Orte der Erholung, der Entspannung, der Begegnung, der Kreativität oder auch der kulturellen Vielfalt. Um diese Wohlfühloasen hervorzuheben, starteten das Land Niederösterreich, die „European Garden Association – Natur im Garten International“ und die „Natur im Garten“-GmbH gemeinsam mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus eine Aktion, bei der ein Preis für besonders herausragende, nachhaltige und ökologische Leistungen verliehen wird.

Die Preise wurden von Präsidialvorstand Reinhard Mang, dem Niederösterreichischen Landesrat Martin Eichtinger und Christa Ringkamp, „European Garden Association – Natur im Garten International“ Präsidentin, in Krems überreicht, die internationale Jury von Bio-Gärtner Karl Ploberger angeführt.

„Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die hervorragende nachhaltige Arbeit der Linzer Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner und zeigt, wie hoch der ökologische Stellenwert bei der tagtäglichen Arbeit im Umgang der Stadtnatur ist“, so Baier. Schließlich werden die Blumenwiesen nur zwei bis drei Mal jährlich gemäht und nicht gedüngt. Dadurch kann sich eine enorme Vielfalt an Blumen und Kräutern entwickeln. Durch die Veränderung der Mähzyklen und die Rückkehr zu einer traditionellen Bewirtschaftung kehren Margerite, Salbei, Wiesenglockenblume und Pechnelke, aber auch eine bunte Tierwelt in den urbanen Raum zurück.

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