Presseaussendung vom: 10.12.2019 |

Noch kein perfekter architektonischer Doppelpass des geplanten XXXLutz-Möbelhauses und des künftigen Donaupark-Stadions Power Tower der Energie AG erhält Zubau

Das Match für die Planung für das neue XXXLutz/Mömax-Möbelhaus an der Hafenstrasse und den Neubau des Donaupark-Stadions bleibt spannend. Die Spielstätte wird zwar von der städtischen Immobiliengesellschaft ILG errichtet, hängt jedoch baulich fundamental mit dem Lutz-Projekt zusammen, das es auf Untergeschoße und Lagerräume des Möbelhauses aufgesetzt wird.  Der Linzer Architekt DI Martin Kneidinger präsentierte in der Dezember-Sitzung des Gestaltungsbeirats einen neuen Entwurf für den zirka 125 Meter langen Baukörper an der Hafenstraße mit einer Geschäftsfläche von etwa 29.500 Quadratmetern auf fünf Ebenen sowie das Grundkonzept des angedockten Stadions. Der Sportkomplex ist nur durch eine sieben Meter hohe Durchfahrt zum Intertrading-Gebäude vom Möbelhaus getrennt. Der Gestaltungsbeirat diskutierte das Großprojekt eingehend und schlug drei zentrale Punkte für eine Überarbeitung vor. Der wuchtige Baukörper soll einen Durchblick zum Intertrading-Gebäude erhalten, der auf der Erdgeschoßebene eine optische Trennung des XXXLutz-Gebäudeteils im Westen und der Mömax-Flächen im Osten bewirkt. Die Westecke könnte um zwei Etagen höher werden. Dadurch wäre ohne Flächenverlust ein größerer Abstand zwischen Möbelhaus und Stadion möglich. Im westseitigen Erdgeschoß würden Gastronomiebetriebe für eine Belebung außerhalb der Geschäftszeiten sorgen. Infrastruktur-Referent Vizebürgermeister Markus Hein stellt klar: „Es hat sich gezeigt, dass das Stadion und Lutz an diesem Standort gemeinsam entwickelt werden kann. Die gewollte Koexistenz dieser beiden Projekte ist aber von den Planern noch besser zu betonen.“

In die Planungsvisite geht ein Großprojekt der Energie AG. Das Unternehmen möchte bis 2022 an Stelle eines leerstehenden Wohnkomplexes an der Kärntnerstraße einen Zubau zu seinem Power Tower mit 5.800 Quadratmetern Nutzfläche auf sechs Ebenen errichten. Diese Erweiterung wurde bereits im Wettbewerb für das 2008 fertig gestellte Büro-Hochhaus berücksichtigt. Der jetzt präsentierte Entwurf des Architekturbüros Kaufmann+Partner ist optisch an das Erscheinungsbild des Power Tower angepasst und erhält ebenfalls eine hoch wirksame Sonnenschutz-Fassade. Das Erdgeschoß soll als Co-Working-Space vermietet werden. Im zweiten Obergeschoß entsteht eine Krabbelstube für die Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Energieversorgers. Dieses neue Angebot wird voraussichtlich zehn Plätze bieten. Durch den Zubau können in Zukunft auch die Teams der Energie AG Netz und der Enamo in einem Gebäudekomplex untergebracht werden. Die Tiefgarage für 96 PKW wird mit der bestehenden Tiefgarage verbunden. Der Gestaltungsbeirat lobte die hochwertige Fassadenlösung und empfahl einige Veränderungen der Erdgeschoßzone.

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