Presseaussendung vom: 11.12.2019 |

Fünf Jahre Linz – UNESCO City of Media Arts Advisory Board tagte im VALIE EXPORT Center

Seit Dezember 2014, also mittlerweile seit fünf Jahren, trägt Linz den Titel UNESCO City of Media Arts und ist damit Mitglied im globalen Städtenetzwerk der UNESCO Creative Cities. Diese 246 Städte und Metropolen sehen Kultur und Kreativität als zentrale Motoren für innovative und nachhaltige Stadtentwicklung. Unterteilt ist das Creative Cities Netzwerk in sieben Cluster (unter anderem Design, Film oder Literatur). Zum Cluster Media Arts zählen neben Linz 16 weitere Städte, wie beispielsweise Toronto/Kanada, Austin/Texas, Tel Aviv-Yafo/Israel oder Sapporo/Japan. 

„Linz ist mit dem Media Arts Flaggschiff Ars Electronica seit 1979 Pionier in Sachen Medienkunst. Als UNESCO City of Media Arts verdeutlichen wir unseren Anspruch, im Bereich digitaler Kunst zu den führenden Städten Europas und weltweit zu gehören“, so die Linzer Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

Dem dafür installierten Gremium, dem Advisory Board, unter dem Ehrenvorsitz von VALIE EXPORT und Dr.in Christine Schöpf, Co-Direktorin des Ars Electronica Festivals, kommt eine Schlüsselfunktion für die Bündelung von Aktivitäten und dem Austausch von Ideen zu. ExpertInnen aus den Bereichen Medienkunst, Kultur, Kreativwirtschaft und Tourismus sowie führende Persönlichkeiten aus Linzer Kultur- und Bildungsinstitutionen treffen sich jährlich. Bei der diesjährigen Sitzung am Dienstag, 10. Dezember, führte die Künstlerin VALIE EXPORT gemeinsam mit der Geschäftsführerin Mag.a Dagmar Schink durch das nach ihr benannte Forschungszentrum für Medien- und Performancekunst in der Tabakfabrik. Bei der Tagung anwesend waren noch Tina Auer / Künstlerin Time’s Up; Bernhard Buchegger / GF Gruppe am Park; Christine Dollhofer / Leiterin Crossing Europe Filmfestival Linz; Rektorin Brigitte Hütter / Kunstuniversität Linz; Vize-Rektor Christopher Lindinger / JKU; Elisabeth Mayr-Kern / Land Direktion Kultur; Intendant Hermann Schneider / Landestheater Linz; Elfie Sonnbeger / AK Kultur; Direktor Gerfried Stocker / Ars Electronica sowie Direktor Dr. Julius Stieber / Kultur und Bildung und Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

Linz zählt heute mehr denn je zu jenen internationalen Dreh- und Angelpunkten, in denen Digitalisierung nicht nur erforscht und diskutiert wird, sondern auch Strategien für die digitale Zukunft, für Gesellschaft und Wirtschaft, entwickelt, vermittelt und umgesetzt werden. Im Herbst 2018 musste die Stadt den ersten monitoring report über die umgesetzten und geplanten Aktivitäten liefern um weiterhin Mitglied im Netzwerk sein. Dieser ist von der UNESCO und den Media Arts Partnerstädten als sehr zufriedenstellend und somit bestmöglich beurteilt worden. 

In den fünf Jahren als UNESCO City of Media Arts hat die Stadt Linz viele Schwerpunkte im Spannungsfeld von Kultur und digitaler Welt gesetzt. 2017 eröffnete das VALIE EXPORT Center, welches das Archiv der Linzer Künstlerin und Pionierin beheimatet und als Forschungszentrum dient. Im kommenden Jahr (28. bis 30. Mai) findet, nach 2018, bereits zum zweiten Mal das Stream Festival statt, das sich mit Musik und Popkultur im Kontext der Digitalisierung beschäftigt. In diesem Frühjahr wurde unter dem Titel „LINZ_sounds“ erstmals ein kulturelles Sonderförderprogramm für Musik und Digitalisierung ausgeschrieben und das komplett erneuerte Ars Electronica Center im Frühsommer neu eröffnet.

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