Presseaussendung vom: 12.12.2019

Kuriose „Hinterlassenschaften“ im Linzer Fundbüro: Vom Gebiss bis zum Rollstuhl

Täglich landet Verlorengegangenes im Fundbüro der Stadt Linz im Neuen Rathaus. Exakt 4.761 Gegenstände fanden heuer bereits den Weg zu den BesitzerInnen. 4.865 Gegenstände warten noch darauf, abgeholt zu werden: von Handys, Geldtaschen über Elektronik bis zu Schlüssel, weiters Brillen, Bekleidung, Taschen, Koffer, Turnsackerl sowie Rucksäcke. Auch Seltsames und Kurioses fand den Weg in das Fundbüro, vom Gebiss bis zur Posaune, vom Rollstuhl bis zu Hanteln, von Schneeketten bis zum Kochtopf.

Die Fundstücke werden ein Jahr aufbewahrt. Danach gehen sie in den Besitz der FinderInnen über, oder werden zu Flohmarktpreisen im Fundbüro verkauft. Saisonal passend können dort momentan Jacken, Hauben, Handschuhe sowie Modeschmuck erstanden werden. 

Insgesamt 9.629 Fundgegenstände wurden heuer abgegeben. 4.761 verlorene Dinge konnten den rechtmäßigen BesitzerInnen ausgehändigt werden. Weitere 110 Gegenstände gingen nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist an die FinderInnen. Zum Vergleich: 2018 wurden 11.091 Fundstücke abgegeben und nur 3.928 abgeholt. 99 erhielten die FinderInnen. 

Die städtische Servicestelle ist Montag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 7 bis 13.30 Uhr geöffnet. Auch in den Stadtbibliotheks-Zweigstellen kann Gefundenes abgegeben werden. Außerhalb der Öffnungszeiten steht das BürgerInnen-Service Center im Neuen Rathaus von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7 und 18 Uhr, sowie auch die Portiere im Alten und Neuen Rathaus zur Verfügung. 

Im Linzer Fundbüro sind dieses Jahr eingelangt, zudem nicht weniger als 1.382 Schlüssel (Einzelschlüssel, Schlüsselbunde). Abgeholt wird knapp die Hälfte, der Rest muss nach Ablauf eines Jahres vernichtet werden. Die Stadt Linz bietet daher ein eigenes Schlüsselfundservice mit registrierten Anhängern an. Diese können um drei Euro im Fundbüro oder im BürgerInnen-Service im Neuen Rathaus gekauft werden.

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